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Mittwoch, 14. März 2012

Tag 184 - Wir haben uns rausgeputzt!

Trommelwirbel!!! Seit Dienstagnachmittag ist unser Haus e-n-d-l-i-c-h verputzt! Einen Tag eher als versprochen hat die Firma Reigers die 2mm-Körnung (für die, die's interessiert: Fabrikat Knauf SM 300) auf die Fassade gebracht - keine Selbstverständlichkeit, wenn wir unsere bisherigen Handwerkererfahrungen mal Revue passieren lassen. Der Putz ist inzwischen schon ganz gut abgetrocknet, am Freitag wird die Fassade noch strahlend weiß gestrichen und der Sockel erhält das RAL7016 (Anthrazit) der Fenster. Weil vom Armierungsputz eine Menge auf die Dachunterstände getropft ist, hat Sascha Letzteren heute noch einen dritten Anstrich mit Remmers Aidol Deckfarbe verpasst. Hier ein paar Außen-Impressionen:






Auch innen hat sich während der vergangenen Tage eine Menge getan. Eine Woche lang hatten wir zwei Bautrockner in Betrieb und mussten uns schon schwer wundern. Wohlgemerkt nicht über die Wassermassen, die wir echt kübelweise aus dem Bau entfernt haben (hätten wir alles auf sich beruhen lassen, wären uns die Wände hinter den Möbeln sicher weggeschimmelt), sondern über die entstandenen Kosten. Bautrockner Nummer 1, gemietet beim Toom Baumarkt in Lünen (über die Firma Boehls) kostete uns 40 Euro/Woche. Leider war dort kein zweites Gerät mehr vorhanden. Bautrockner Nummer 2, baugleich mit Nummer 1 und ebenfalls über die Firma Boehls gemietet (nur diesmal in der Filiale vor dem Hornbach-Baumarkt in Dortmund) kostete uns hingegen satte 101 Euro. Dazu fällt uns echt nix mehr ein.

Kleine Schmunzette am Rande: Unser Estrich-Aufheizprogramm startete urpötzlich nochmal von vorn. Wir hatten 10 Tage lang rund 40 Grad im Haus, und wäre der Junkers-Techniker nicht gerade noch rechtzeitig gekommen (Dank an Thomas, unseren Sanitär-Experten), hätte die Vorlauftemperatur die 60-Grad-Marke erreicht. Dann hätte unser Estrich mal locker reißen können. Komisch ist nur: Ohne PIN kann man das Estrich-Aufheizprogramm gar nicht anwerfen. Und wir haben keine PIN...


Unser Bautrockner. Rest in peace, nasser Freund!

Heute hat Fußbodentechnik Raatz mit dem Schneiden der Fußbodenleisten begonnen. Schlichtes weißes Holz - sieht solide aus!

Am Dienstag hat Saschas Bruder Frank einige Lampen angebracht. Den kleinen Kronleuchter haben wir dreimal. Wirft ein schönes Lichtbild, oder?

Der Waschtisch im Bad ist verspachelt. Jetzt fehlen noch die zwei Happy D.-Aufsatzwaschbecken, die Armaturen und zwei Anstriche durch Malermeisterin Janina

Und so geht's weiter: Am Freitag wird (wie erwähnt) außen gemalert, als Arbeits-Puffer (falls es doch mal regnen sollte) haben wir den Samstag und den Montag vorgesehen. Am Dienstagmorgen rüstet die Firma Cieslik ab, am Mittwochmorgen legt die Firma Ziegenhagen unsere Erdwärmekabel in den Hauswirtschaftsraum, am gleichen Tag beginnt "Gartenimpuls" mit den Entwässerungsarbeiten, die nach zwei Tagen abgeschlossen sein werden. Elf Tage später sind laut Plan auch unsere Außenanlagen (gepflasterte Einfahrt, Eingangspodest, Terrasse, Garten) fertig. Zu den Straßen lassen wir jeweils 30 Zentimeter Raum und werden auch noch keine Zäune anbringen oder Hecken pflanzen, weil die Stadt die endgültigen Straßen ja erst 2013 erstellt und uns sonst alles wieder abreißt.

Dennoch: Wir biegen auf die Zielgerade ein. Umzug trotz Bauträger-Insolvenz am 24. März! Bevor abgerüstet wird, haben wir uns übrigens nochmal ganz oben aufs Gerüst gestellt und zwei Erinnerungsfotos geschossen. Schön grün sieht's von der Nord- und der Ostseite aus. Wir freuen uns auf Waltrop!


Samstag, 25. Februar 2012

Tag 166 - Neue Energie!

Schade, dass ich keine Frau bin. Wenn ich eine wäre, könnte ich ein kürzlich im Internet beworbenes Gesundheitswochenende "voller Spaß und Herzlichkeit" (Herren ist der Zutritt verboten) buchen. Ich würde dann womöglich endlich mal "innehalten" und lernen, wie ich "durch das Aussschöpfen" meines Potentials "gesünder und ausgeglichener den Alltag" bewältige. Ach ja, und selbstredend möchte auch ich "mehr Energie".

Im Moment wäre mir vor allem Energie aus unseren Erdwärmekabeln lieb. Aber eben diese gucken ja nur aus dem Boden vor dem Haus. Dank der Insolvenz unseres Bauträgers werden wir ca. 2000 Euro dafür zahlen, dass sie auch ins Haus kommen. Super! Dazu dann noch eine vierstellige Summe für die Sanierung des mangelhaft angebrachten Wärmedämmverbundsystems (nette Kreuzfugen, teilweise kein Kleber hinter den Platten, und aus den Ritzen, die nicht mit Bauschaum veredelt wurden, sickert zum Teil Wasser), eine fünfstellige für den Außenputz, eine hohe vierstellige für die Sanitärarbeiten, 1500 Euro für die fehlenden Absturzsicherungen, 700 Euro für die noch nicht montierten Fallrohre, alleine das Angebot für unsere Innentüren beläuft sich auf 6445 Euro - und das Baustellen-Gerüst müssen wir selbst weiter mieten.

Unsere Klinker-Schmutzleiste können wir ohnehin vergessen, weil der Rohbauer, der sie anbringen wollte, leider an den Bauten gegenüber die Arbeit eingestellt hat. Und wer weiß, ob er noch einmal wiederkommt. Statt Klinker kommt jetzt unten an den Putz die RAL-Farbe 7016, sprich: Anthrazit, passend zu den Fenstern. Immerhin bleibt uns ein Klinker-Stein-Muster (Modell Altberlin von Hagemeister). Wir werden ihm einen Ehrenplatz in der Vitrine einräumen. Von Steinen soll schließlich auch positive Energie ausgehen.

Unser Minus ist sicher nicht mit dem anderer Bauherren zu vergleichen, aber es wird auf jeden Fall ganz locker fünfstellig. Mal im Ernst, eigentlich braucht man ja gar kein Gesundheits-Wochenende, um Energie zu tanken. So eine handelsübliche Insolvenz setzt schon mehr als genug Energie frei. Inzwischen haben wir (fast) alle Planungs-Baustellen abgearbeitet, die meisten Gewerke sind vergeben, die Firma Fußbodentechnik Raatz aus Dortmund hat einen Teil der Böden (sensationell gut) gelegt - wie man sieht:


Die Firma Lagoda hat die Garagen-Dachdeckerarbeiten vorangetrieben, heute haben wir außerdem den ersten Anstrich der Dachunterstände abgeschlossen (Dank an Nachbar Alex fürs Helfen!) und innen ist unser Maler so gut wie fertig. Das Bild unten zeigt die Wand zwischen Wohnzimmer und Küche. Die Doppelflügelschiebetür fehlt noch. An den langen Teil der Wand stellen wir übrigens unser altes, weißes Büffet. Mit einer Ausnahme werden die Wände ansonsten weiß.


Nach der Bestandsaufnahme am Montag mit dem Sachverständigen wird auch unser Elektriker die Arbeit wieder aufnehmen. Nur in Sachen Sanitär und Innentüren müssen wir nochmal den Taschenrechner anschalten und eine Entscheidung treffen. In diesem Fall wird Dank der Insolvenz weniger wohl leider mehr sein müssen.
P.S.: Der von der Firma Nienaber beauftragte Architekt hat uns in der vergangenen Woche mit der netten Bemerkung, wir würden uns andernfalls strafbar machen, verboten, seine Planungsleistungen für unser Haus weiter zu nutzen. Mal abgesehen davon, dass wir sie nicht mehr benötigen und die entsprechenden Zeichnungen von unserer Homepage verbannt haben, schreibe ich an dieser Stelle lieber nicht, was mir spontan zu seinem Schreiben einfällt und wonach mir gerade der Sinn steht. Sonst würde ich mich nämlich in der Tat strafbar machen...

Mittwoch, 1. Februar 2012

Tag 143 - Garagenentwässerung

Die Zeiten, in denen das Mauerwerk unserer Garage vom Regen zugesuppt wurde, sind endgültig vorbei. Die Dachdeckerarbeiten kommen voran. Der Gefälleestrich wurde noch vor der großen Kälte aufgebracht, die Schweißbahnen sind verlegt und einen Abfluss nach außen gibt es auch schon. Wenn die Temperaturen es wieder zulassen, werden die Arbeiten zuende geführt. Aber wir sind jetzt schonmal beruhigt, dass die Garagenwand in Ruhe trocknen kann, bis der Putz aufgebracht wird.




Verschoben wurden leider die Spachtelarbeiten im Haus. Eigentlich sollte der Bausachverständige diese am 1. Februar abnehmen, aber kurz zuvor kam die Absage des Bauleiters mit der Bitte um ein Verschieben des Termins um eine Woche. Die Abnahme der Q3-Qualität findet jetzt am 6. Februar statt. Wir hoffen auf Pünktlichkeit, denn am 7./8. Februar wird unsere Treppe eingebaut, am 9. wird das Material für die Spitzbodenfertigstellung geliefert (Latten, Gipskartonplatten, etc.), am 11./12. wollen wir oben ausbauen. Und dann beginnen auch schon die Malerarbeiten.

Die Trocknung des Innenbereichs wird offenbar eine Punktlandung. An den Fensterstürzen und im OG-Drempelbereich haben wir noch Restfeuchte in den Wänden. Aber durch das tägliche Lüften verschwindet sie immer mehr. Und das Estrichaufheizprgramm leistet auch ganze Arbeit. Bis gestern hatten wir alleine auf dem Erdwärmepumpenzähler 1800 kw/h Strom verbraucht. Am Ende des Programms dürften es locker 3600 Kilowattstunden sein.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Tag 137 - Terrasse top, Garagen-Flop

Die Arbeiten in und am Haus kommen gut voran: Unser Erdgeschoss ist jetzt in Q3-Qualität verspachtelt, das Ergebnis seht Ihr unten. An die Wände muss nun nur noch Tiefengrund und Farbe drauf - fertisch! Bis zum Samstag soll jede Wand und jede Decke im Haus in dieser Form verspachtelt sein. Sieht doch alles schon viel frischer und auch ein bisschen größer aus...


Das Dachdeckerteam der Firma Lagoda hat unterdessen mit den Abdichtungsarbeiten an der Garage begonnen und zunächst einen Gefälleestrich aufgebracht. Die Arbeiten waren jetzt zwingend notwendig, weil der Regen wochenlang das Garagen-Mauerwerk durchnässt hat, und wir ohnehin noch einige Zeit benötigen werden, bis die Wände wieder trocken und schließlich verputzbar sind.

Heute haben wir übrigens den Außenanlagen-Auftrag (u.a. Erdhügel-Beseitigung, Entwässerung, Drainage, Pflasterarbeiten, Eingangspodest, Weg um das Haus, Terrasse, Rasen) an "Gartenimpuls" vergeben. Nicht nur, weil das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, sondern weil die Firma uns bei den bisherigen Arbeiten nie enttäuscht und echt gute Qualität geliefert hat. Die Westterrassen-Haus-Kombi wird - wenn man sich den komischen gelben Blumenkübel, den ägyptischen Lehmofen und die zutiefst stylishe Drahtbank wegdenkt - in etwa so aussehen wie auf dem Bild unten. Wie Ihr seht, haben wir uns zum weiß verputzten Haus mit anthrazitfarbenen Fenstern für Terrassenplatten in Schieferton entschieden.


Gestartet wird mit den Außenanlagen-Arbeiten, wenn das Haus verputzt und das Gerüst entfernt worden ist. Wegen der Temperaturen, die für die Putzaufbringung notwendig sind, wohl nicht vor Mitte/Ende Februar. Binnen 14 Tagen nach Startsschuss sollen die Außenanlagen schon fertig sein. Jedenfalls so fertig wie sie sein dürfen, denn weil unsere Sackgasse von der Stadt erst 2013 gepflastert wird, lassen wir alle Arbeiten nur bis auf 30 Zentimeter an die Grundstücksgrenzen heran machen. Der Rest wird geschottert, damit die Straßenbauer später Platz zum Manövrieren haben und unser Grundstück nicht verwüsten. Erst wenn die Straße fertig ist, macht Gartenimpuls die Feinanpassung. Klasse: Die Fußball-EM-Übertragungen im Garten sind gesichert!

Schlechte Nachrichten gab's heute leider vom Bauhaus: Am 31. Oktober haben wir unser Hörmann-Sektionaltor sowie die Nebentür dort bestellt und angezahlt. Heute habe ich dann mal nachgefragt, warum sich auch nach fast 100 Monden noch niemand bei uns gemeldet hat. Die Horror-Antwort: "Es tut uns leid. Wir hatten eine Umstellung im EDV-System. Ihr Auftrag hat die Firma Hörmann nie erreicht!" Meine Reaktion: "Aaaaaaaaaah!!!!" Ich habe dem Herrn jedenfalls gesagt, dass ich keinesfalls gewillt bin, von nun an die obligatorischen drei Monate auf Tor und Tür zu warten. Er hat mir dann fünf Wochen in Aussicht gestellt. Und ich habe gesagt, ich gebe Ihnen genau drei...

Es gibt Bauherren-Tage, die müssen echt nicht sein.

Montag, 21. November 2011

Tag 71

Nach dem Baustellenbesuch heute Morgen musste ich (Sascha) erstmal eine Beruhigungstablette einschmeißen. Die Gefahr, dass ich dem nächsten Passanten einfach an die Gurgel springe, war einfach zu groß. VIELEN DANK DER GEISTIGEN SCHLAMMAMÖBE, DIE UNSEREN ESTRICH ZERSTÖRT HAT!

Am Samstag haben wir einen Verbundestrich in die Garage gelegt und alle Eingänge mit Planen, Bauzäunen, Brettern, etc. versperrt. Leider hat das irgendeinen Vollpfosten nicht davon abgehalten, alles beiseite zu schieben, die Folie abzureißen und auf dem noch nicht getrockneten Estrich rumzulatschen. Überall sind jetzt tiefe Fußspuren, und im Bereich der Tür zum Garten ist sogar ein ordentliches Stück rausgebrochen (siehe Fotos). Mich würde echt mal interessieren, wie viel Stroh jemand im Hirn hat, der sowas macht. Besser für ihn, wenn ich nie rausbekomme, wer es war...





Der Ortstermin mit unserem Bausachverständigen und unserem Bauleiter hat mich übrigens auch nicht gerade aufheitern können. Ich will dem Sachverständigen-Protokoll, das wir hier natürlich in Auszügen einstellen werden, nicht vorgreifen, aber es gibt Mängel in allen Gewerken. Und das nervt mich, auch wenn Herr Hoff uns mitteilte: "Es ist nichts Dramatisches dabei. Noch können die Mängel allesamt beseitigt werden. Und bei meinem nächsten Termin werde ich sehen, ob das geschehen ist."

Die Rohbauer haben an einigen Stellen laut Bauleiter die Zeichnungen zunächst falsch gelesen und mussten notdürftig zumindest eine bodentiefe Fensteröffnung verkleinern, weshalb nun unbedingt Matten mit eingeputzt werden müssen - sonst droht Rissbildung.

Die Zimmerleute haben - wenn ich das richtig verstanden habe - die Balken unter der Mittelpfette nicht fachgerecht stabilisiert, sodass sich der Dachstuhl mit der Zeit "setzen" kann, wenn nicht nachgebessert wird.

Bei den Dacharbeiten wurden die Bleianschlüsse kritisiert, und die Arbeiten an den Kehlen sind offenbar nicht abgeschlossen.
Wir sind jetzt jedenfalls gespannt, wie schnell die Firma Nienaber die betreffenden Firmen dazu bringt, die Mängel zu beseitigen. Die Stoppuhr läuft...

Dienstag, 8. November 2011

Tag 58

Nein, wir sind nicht ausgewandert. Und unser Server funktioniert auch noch. Seit Tag 47, der Tag unseres letzten Eintrags, ist auf der Baustelle einfach nur nichts passiert. Leider! Deshalb gibt's übrigens auch keine neuen Fotos. Unser Haus sieht an Tag 58 genauso aus wie an Tag 47. Bei Bedarf also bitte runterscrollen...

Eigentlich hätte das Dach in der vergangenen Woche schon gedeckt sein sollen, und der Termin mit dem Versorger-Koordinator, der erst dann vorstellig wird, wenn das Haus dicht ist, war für Ende November in Aussicht gestellt. Stattdessen sehen wir die anderen Bauten wachsen, und vor unserem Haus stehen Stand 8. Dezember, 11 Uhr, noch immer die verschweißten Paletten mit den Dachziegeln.

Herr Nienaber hat uns auf unsere Anfrage hin heute Morgen mitgeteilt, dass die Dachdecker ab dem Mittag vor Ort sind und die Folie sowie die Verlattung angebracht wird. Morgen soll ein Teil des Dachs eingedeckt werden, und ab Dienstag gehe es dann weiter. In der kommenden Woche würden auch die Fenster ganz sicher eingebaut, sodass der Bau dann definitiv dicht wäre. Natürlich berichten wir hier, ob's so kommt.

Ach ja, nicht ganz unwichtig: Wir hoffen, dass wir zeitnah auch den Bauzeitenplan erhalten, denn wir müssen langsam, aber sicher unsere Wohnung kündigen. Uns gegenüber wurde immer betont, der Einzug im März sei "kein Problem". Hoffentlich bleibt es dabei...

Positiver Aspekt der vergangenen Tage: Unser Bauleiter hat uns bei der Garagendach-Entwässerung mit einigen Tipps und Telefonnummern auf die Sprünge geholfen. Die Garage ist ja unsere Privatsache und eigentlich nicht sein Ding. Leider wurde beim Rohbau allerdings nicht daran gedacht, dass der Betonklotz auch entwässert werden muss. Sprich: Es ist kein Loch im Boden, und erst recht keines im Dach. Laut unserem Bausachverständigen Herrn Hoff kann der Dachdecker das aber nacharbeiten, Herr Wechsler hat einen Kontakt hergestellt - und wir warten jetzt u.a. auf das Angebot der Firma Holzpunkt.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Tag 39

Gute Nachricht von der Baustelle: Die vor dem Aufsetzen des Dachstuhls möglichen Maurerarbeiten im Obergeschoss wurden gestern durch die Firma "Gebrüder Niemerg" beendet. Jetzt müssen wir nur noch auf den Zimmermann warten. Nach unserem Richtfest werden dann die Giebel weiter hochgemauert, am Montag nimmt der Bausachverständige den Rohbau ab.

Auf Laien wie uns wirkt alles tiptop, die Baustelle sah außerdem Tag für Tag wie geleckt aus. Und wenn wir mal eine (dumme) Frage hatten, waren die Handwerker immer bereit, uns freundlich und verständlich Auskunft zu geben. Vor ein, zwei Fehlern beim Bau der Garage haben sie uns (dankenswerterweise) sogar noch bewahrt: Das Tor und die entsprechende Rohbau-Öffnung etwa hätten wir in der Höhe beinahe zwölf Zentimeter zu niedrig angesetzt. Dann wäre unser Wagen z.B. mit Skibox auf dem Dach gar nicht mehr reingekommen. An was man nicht alles denken muss.

Der für die Hörmann-Garagentore zuständige Experte vom "Bauhaus" war gestern Mittag auch pünktlich vor Ort und hat das Aufmaß für Tor und Nebentür genommen. Sein (hoffentlich gutes) Angebot soll bis Anfang nächster Woche in unser EMail-Postfach flattern.

Hier noch ein paar Fotos von gestern:

Gartenseite (Süden)

Blick vom Spielplatz aufs Haus (Nordwestansicht)

Südostansicht

Die Eingangsseite aus Nordwest

Montag, 17. Oktober 2011

Tag 36

Der Niederschlagspegel fiel in den vergangenen Tagen bis auf Null - unser Gute-Laune-Pegel dagegen kletterte. Endlich konnten die Maurer im Obergeschoss weiterbauen. Noch sieht es zwar nicht so aus, aber das Richtfest ist greifbar nah.

In der kommenden Woche soll laut Bauleiter der Dachstuhl mitsamt Folie und Verlattung auf dem OG sein. In zwei bis drei Wochen kommen dann Fenster und Türen rein, am Mittwoch lassen wir das Aufmaß für das Garagentor und die Nebentür nehmen.

Ganz nebenbei haben wir heute dank der tollen Hilfe von Janinas Onkel schon das Ausbaupaket für den Spitzboden bestehend aus Dämmwolle, Dampfsperren-Folie, Klebeband, Latten, Gipskartonplatten, Schrauben und Spachtelmasse geordert.

Eine Bitte an die Bauherren des schon fertiggestellten Altenbruch-Bauabschnitts 1, die hier eventuell mitlesen: Wir haben inzwischen mehrfach spielende Kinder in unserem Rohbau freundlich, aber bestimmt darauf hingewiesen, dass diese Baustelle mitsamt Leiter ins OG kein Spielplatz ist. In der vergangenen Woche haben zwei Kinder offenbar sogar im Rohbau gezündelt. Es wäre wirklich nett, wenn Ihr ein wenig auf die Kiddies einwirken könntet. Vor allem der Gesundheit wegen!

So, jetzt ein paar Fotos von heute Nachmittag:

Ansicht aus Nordost

Ansicht aus dem Süden (hier wird der Garten sein, wenn der Himalaya abgetragen ist)

Eingangsseite (Norden)

Eingangseite (Norden)


Freitag, 30. September 2011

Tag 19

Heute gibt es leider keine Fotos! Viel Arbeit, Mikas Trommelfellentzündung und eine Wurzelentzündung, die mir heute gleich zwei Besuche beim Zahnarzt bescherte, haben uns daran gehindert, zur Baustelle zu fahren. Ärgerlich! Auch weil wir heute auf dem ersten Richtfest im Altenbruch II eingeladen waren. Liebe Nachbarn von Grundstück Nummer 12: Wir hoffen, Ihr habt es richtig krachen lassen! Wir wünschen Euch, dass es so fix und unproblematisch weitergeht...

Herr Nienaber teilte uns heute mit, dass unser Richtfest wohl entweder genau in zwei Wochen (also am 14.10.) oder am Montag, den 17.10. stattfinden wird. Der Freitag wäre uns natürlich lieber ;-).

Ärgern mussten wir uns über die Firma Teckentrup, bei der wir uns sowohl unser Garagentor als auch die passende Nebentür ausgesucht hatten. Auf unsere Anfragen per Mail wurde gar nicht reagiert. Telefonisch wurden wir von einer Warteschleife in die nächste geschoben, und von Pontius zu Pilatus vermittelt. Herr Niemerg, der netterweise angeboten hatte sich darum zu kümmern, hatte ebenfalls keinen Erfolg. Vielen Dank auch, liebe Firma Teckentrup!!! Besonders passend finden wir im Nachhinein ihren Werbespruch: EUROPAWEIT ... ERREICHBAR FÜR UNSERE KUNDEN!

Unser Garagentor nebst Tür kommt jetzt übrigens von der Firma Hörmann. Die waren heute morgen direkt erreichbar und scheinen einen guten Service zu bieten. Aber warten wir lieber mal ab.

Sonntag, 25. September 2011

Fotos von Tag 12...

...kommen mit Verspätung, weil wir seit Donnerstag nicht mehr auf der Baustelle waren. Heute haben wir das nachgeholt und mit Freude festgestellt, dass jetzt auch das Fundament der Garage fertig ist. Während unseres Kurzbesuches haben wir noch einige künftige Altenbruch-Nachbarn getroffen. Das Sommerwetter lud offenbar zu einem Besuch der neuen Heimat ein. Wir wünschen allen viel Erfolg und ein glückliches Händchen im Sumpf der Bürokratie und in der fremden Welt des Baustellen-Kauderwelschs.

Bei uns geht's morgen (an Tag 15 der Bauarbeiten) schon mit den Maurerarbeiten weiter - juchuuuu! Die ungefähren Grundrisse wurden - wie Ihr sehen könnt - schon auf die Bodenplatte gepinselt. Unfassbar, wie klein die Räume wirken. Und dieses Gefühl ändert sich offenbar auch nicht, wenn man im Rohbau steht. Es scheint, als bräuchten die Räume erstmal Farbe (Wände, Böden), um so groß und tief zu erscheinen wie sie eigentlich sind.





Das Baugebiet Altenbruch

Das Baugebiet Altenbruch
Der Pfeil zeigt unser Grundstück im Nordwesten mit Südausrichtung.