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Donnerstag, 26. Januar 2012

Tag 137 - Terrasse top, Garagen-Flop

Die Arbeiten in und am Haus kommen gut voran: Unser Erdgeschoss ist jetzt in Q3-Qualität verspachtelt, das Ergebnis seht Ihr unten. An die Wände muss nun nur noch Tiefengrund und Farbe drauf - fertisch! Bis zum Samstag soll jede Wand und jede Decke im Haus in dieser Form verspachtelt sein. Sieht doch alles schon viel frischer und auch ein bisschen größer aus...


Das Dachdeckerteam der Firma Lagoda hat unterdessen mit den Abdichtungsarbeiten an der Garage begonnen und zunächst einen Gefälleestrich aufgebracht. Die Arbeiten waren jetzt zwingend notwendig, weil der Regen wochenlang das Garagen-Mauerwerk durchnässt hat, und wir ohnehin noch einige Zeit benötigen werden, bis die Wände wieder trocken und schließlich verputzbar sind.

Heute haben wir übrigens den Außenanlagen-Auftrag (u.a. Erdhügel-Beseitigung, Entwässerung, Drainage, Pflasterarbeiten, Eingangspodest, Weg um das Haus, Terrasse, Rasen) an "Gartenimpuls" vergeben. Nicht nur, weil das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, sondern weil die Firma uns bei den bisherigen Arbeiten nie enttäuscht und echt gute Qualität geliefert hat. Die Westterrassen-Haus-Kombi wird - wenn man sich den komischen gelben Blumenkübel, den ägyptischen Lehmofen und die zutiefst stylishe Drahtbank wegdenkt - in etwa so aussehen wie auf dem Bild unten. Wie Ihr seht, haben wir uns zum weiß verputzten Haus mit anthrazitfarbenen Fenstern für Terrassenplatten in Schieferton entschieden.


Gestartet wird mit den Außenanlagen-Arbeiten, wenn das Haus verputzt und das Gerüst entfernt worden ist. Wegen der Temperaturen, die für die Putzaufbringung notwendig sind, wohl nicht vor Mitte/Ende Februar. Binnen 14 Tagen nach Startsschuss sollen die Außenanlagen schon fertig sein. Jedenfalls so fertig wie sie sein dürfen, denn weil unsere Sackgasse von der Stadt erst 2013 gepflastert wird, lassen wir alle Arbeiten nur bis auf 30 Zentimeter an die Grundstücksgrenzen heran machen. Der Rest wird geschottert, damit die Straßenbauer später Platz zum Manövrieren haben und unser Grundstück nicht verwüsten. Erst wenn die Straße fertig ist, macht Gartenimpuls die Feinanpassung. Klasse: Die Fußball-EM-Übertragungen im Garten sind gesichert!

Schlechte Nachrichten gab's heute leider vom Bauhaus: Am 31. Oktober haben wir unser Hörmann-Sektionaltor sowie die Nebentür dort bestellt und angezahlt. Heute habe ich dann mal nachgefragt, warum sich auch nach fast 100 Monden noch niemand bei uns gemeldet hat. Die Horror-Antwort: "Es tut uns leid. Wir hatten eine Umstellung im EDV-System. Ihr Auftrag hat die Firma Hörmann nie erreicht!" Meine Reaktion: "Aaaaaaaaaah!!!!" Ich habe dem Herrn jedenfalls gesagt, dass ich keinesfalls gewillt bin, von nun an die obligatorischen drei Monate auf Tor und Tür zu warten. Er hat mir dann fünf Wochen in Aussicht gestellt. Und ich habe gesagt, ich gebe Ihnen genau drei...

Es gibt Bauherren-Tage, die müssen echt nicht sein.

Dienstag, 24. Januar 2012

Tag 135

Die Firma, die für den Fassadenputz verantwortlich zeichnet, zog heute nach Absprache zwischen unserem Bausachverständigem und dem Bauleiter unverrichteter Dinge wieder ab. Grund: Um den Armierungsputz fachgerecht aufbringen zu können, muss es wärmer als 5 Grad Celsius sein. Es waren zwar sechs Grad, und deshalb schienen die Herren geneigt, das Haus einzubalsamieren. Aber das eingangs erwähnte Duo hat sie dann offenbar davon überzeugt, dass die Mindesttemperatur (natürlich) auch in der Nacht vorzuherrschen hat. Und davon kann ja aktuell keine Rede sein. Wir werden also noch einige Wochen auf die Armierung und den endgültigen weißen Außenputz warten müssen. Für uns ist das nicht schlimm, weil dadurch kein Arbeiten-Stau entsteht. Aber Nienaber Massivhaus hat laufende Gerüst-Kosten...

Im Haus gehen die Arbeiten weiter voran. Das Estrichaufheizprogramm der Erdwärmepumpe läuft seit Freitag ganz langsam an, mehr als 700 Kilowattstunden Strom waren bis heute Nachmittag schon verballert. Aktuelle Heiz-Temperatur: 32,8 Grad Celsius. Es wird also muckelig bei uns! Wir fahren übrigens noch immer und jetzt schon vier Wochen lang jeden Tag aus Lünen nach Waltrop ins Haus und lüften eine Stunde lang, damit die Feuchtigkeit abziehen kann. Inzwischen nervt es ehrlich gesagt, ständig die ganzen Fenster aufzureißen, Kanthölzer in die Ecken zu schieben und 60 Minuten durch den Bau zu marschieren oder im Auto Zeitung zu lesen. Aber was will man machen.

Die Trockenbauer haben heute das Treppenhaus mit Gipskartonplatten verkleidet, an beiden Längsseiten einen 70-Zentimeter-Drempel im Spitzboden gezogen (vor den Drempel an der Eingangsseite kommt ein flacher Heizkörper) und die Treppengeländerbrüstung im obersten Stockwerk fertiggestellt - Kompliment, sieht echt gut aus. Trockenbautechnisch fehlen jetzt nur noch unser 1,80 Meter langer Bad-Waschtisch und die beiden Wände, in denen später unsere Doppelflügel-Schiebetür zwischen Wohnzimmer und Küche verschwindet.

Unser Treppenhaus

Apropos Wohnzimmer: Das Malerteam der Firma Holzpunkt hat heute die Deckenfugen geschlossen. Ab morgen werden alle Wände und Decken im Erd- und Obergeschoss in Q3-Qualität verspachtelt, damit wir nur noch drüberstreichen müssen. Ursprünglich war versehentlich nur in Q2-Qualität verspachtelt worden. Herr Nienaber hatte uns aber von sich aus über den Fehler informiert und betont, es werde jetzt nachgearbeitet.

Die tiefen Fugen an der EG-Decke wurden verfüllt

Samstag, 17. Dezember 2011

Tag 96 - Innenputz

Heute, am Tag unseres 15.000. Homepage-Besuchers, waren wir kurz auf der Baustelle, um uns die Innenputzarbeiten anzuschauen. Eine Horde von Handwerkern war eifrig am Arbeiten und hat uns ganz nebenbei freundlich gezeigt und erklärt, was wie, wo und wann gemacht wird. Demnach werden die Decken erst verputzt, wenn der Estrich im Haus und begehbar ist. Also 2012.

Verputzte Wand im Wohnzimmer

Blick in eines der drei Kinderzimmer. Der Drempel, der laut Architekt nach Estrich/Bodenaufbau noch 1,17 Meter hoch sein soll und ordentlich Stellfläche bietet, ist schon verputzt.

Drempel im Elternschlafzimmer

Drempel in einem weiteren Kinderzimmer

Der Handwerker-Trupp hat sich übrigens gefragt, warum die deckenhohe Trockenbauwand im Hauptbad nicht gezogen war. Und wir wiederum haben uns gewundert, dass die Wände angeblich (laut einem Handwerker) in Q2-Qualität verputzt wurden und nicht wie von uns in Auftrag gegeben in Q3-Qualität. Fakt ist: Q3 muss definitiv sein, weil wir nur streichen und auf gar keinen Fall Tapeten haben wollen!

Die Rückfrage am Montag ergab: Es wurde offenbar Q3-Qualität verputzt, laut Bauleiter Wechsler sogar Q3+. Wir schauen uns das einfach nochmal mit dem Bausachverständigen gemeinsam an. Dass die Trockenbauwand im Bad fehlt, liegt laut Nienaber wiederum daran, dass wir "in diesem Bereich eine Außenwand haben, die hinter den Abkastungen verputzt werden muss, um KfW70 zu erreichen". Der Putz gehöre "hier nicht nur zum Wandaufbau, für den ENEV, sondern ist hier auch für die Zugdichtigkeit des Gebäudes verantwortlich". Der Trockenbau würde deshalb "im Anschluss" an die Estricharbeiten "geschlossen". Soweit, so gut.

Total beeindruckt war ich (Sascha) vom Spitzboden, den ich wegen meines Schienbeinbruchs heute zum ersten Mal betreten konnte. Wow, ist der riesig! Den Raum (47m2 brutto, also ohne Abzug der Schrägen) hatte ich mir wirklich viel dunkler (die beiden extragroßen Dreiecksfenster machen einen guten Job!), kleiner und vor allem niedriger vorgestellt. Ich konnte trotz meiner 1,92 Meter Länge auf einer sehr, sehr ordentlichen Raumbreite echt richtig kerzengerade stehen. Und in der Mitte ist über meinem Kopf sogar noch massig Luft nach oben. Kommentar eines Verputzers: "Hier können Sie Fußball spielen!" Guter Tipp! Ich google mal, nach günstigen Mini-Toren. Mika wird sich freuen...


Blick von Ost nach West und andersherum...

 ...Blick von West nach Ost.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Tag 93 - Mängel weitgehend behoben

Gute Nachrichten von der Baustelle. Am Dienstag hatten wir den dritten Termin mit unserem Bausachverständigen, dem Bauleiter und der Firma G. bezüglich der nicht fachgerechten Anbringung des Wärmedämmverbundsystems. Zu unserer Überraschung hat sich ein Mitarbeiter der Firma G. bei uns für die vielen Fehler entschuldigt. Diese seien vor allem personellen Problemen (Vorarbeiter krank, Zeitdruck) geschuldet gewesen.

Die Gründe für den Murks waren uns egal, aber immerhin gab es Einsicht, und als Konsequenz deutlich ausgebesserte Arbeiten. Unser Bausachverständiger war zufrieden, es seien nun nur noch Details zu erledigen, ein weiterer Ortstermin vor der Aufbringung des Armierungsputzes wäre nicht mehr erforderlich. An dieser Stelle sei auch noch einmal erwähnt, dass die beiden jüngsten Sachverständigen-Termine auf Kosten der Firma Nienaber gingen. Dort war man wirklich sehr bemüht darum, ordentliche Qualität abzuliefern.

Apropos: Gestern sollte unsere Haustür noch einmal aus- und wieder eingebaut werden, weil laut dem Sachverständigen ein Zwei-Zentimeter-Spalt entstanden war, der nicht fachgerecht gedämmt werden konnte  (Bauschaum ist zu diesem Zweck offenbar nur bis zu einer Breite von 0,5 Zentimetern, aber nicht bis zu zwei Zentimetern erlaubt). Und der Elektriker musste schließlich noch zwei Kabel mit der Ummantelung in die Dosen führen. Da fehlten bislang ein paar Millimeter Ummantelung. Herr Hoff lässt sich diese Nachbesserungen durch Fotos, die unser Bauleiter macht, nachweisen. Aber das wär's dann auch an Beanstandungen.
 
Und so geht's weiter: In dieser Woche wird der Q3-Innnenputz auf Wände und Decken aufgetragen. Übrigens nicht wie ursprünglich geplant von der Firma G. Nienaber Massivhaus hat sich kurzfristig entschlossen, die Arbeiten doch anderweitig zu vergeben. Anfang nächster Woche werden dann die Schläuche der Fußbodenheizung verlegt, und noch vor Weihnachten soll der Estrich ins Haus. Wenn das Wetter es (endlich mal) zulässt, folgen die Dachdeckerarbeiten auf unserer Garage.

Wir nehmen also wieder Fahrt auf. Was man übrigens schon daran sieht, dass die Versorgerarbeiten zwei  Wochen früher als geplant durchgeführt und abgeschlossen werden konnten. Alle Gräben sind inzwischen wieder zugeschüttet. Dickes Dankeschön für Flexibilität, Schnelligkeit und Gründlichkeit an den Versorgerarbeiten-Koordinator Herrn Schwarz und sein Team! Auf ihn können sich alle Altenbruchler echt freuen. Da haben wir schon ganz andere Versorger-Geschichten aus anderen Baugebieten gehört...

Mittwoch, 30. November 2011

Tag 79 - jetzt wird Gas gegeben

Bei uns überschlagen sich zurzeit die Ereignisse - wir müssen echt den Hut ziehen vor allen Beteiligten!!! Als wir am Dienstag im Haus waren, hatte die Firma Holzpunkt zu unserer Überraschung schon das komplette Dach durchgedämmt und den Spitzboden mit OSB-Platten ausgelegt.

Heute wurde das Trägerwerk im OG montiert, schon morgen werden alle Wände einseitig stehen (Fotos folgen), und um 9 Uhr gehen wir dann mit Elektro Alijevic durch OG und Spitzboden, um die finalen Elektroinstallationen zu besprechen. Das Erdgeschoss hatten wir ja schon in der vergangenen Woche durchgeplant und Bohrungen und Schlitze sind längst gemacht. Herr Alijevic will uns in den nächsten Tagen übrigens auch noch ein Angebot für eine Sechs-Teilnehmer-Sat-TV-Anlage mit vernünftiger Erdung machen. Das werden wohl mal wieder 700 bis 800 Euro on top.

Die Firma Beuning ist unterdessen mit den Rohinstallationen im Erdgeschoss schon extrem weit, ab sofort geht's in den Obergeschossen weiter. Und an der Fassade arbeitet seit gestern Herr Gashi mit seinem Team, bringt das Wärmedämmverbundsystem und nachfolgend zumindest den Unterputz an. Letzteres ist laut unserem Bausachverständigen zwingend notwendig, weil das Wärmedämmverbundsystem nicht über einen längeren Zeitraum dem UV-Licht ausgesetzt sein darf. Wenn das Wetter weiter so milde bleibt, bekommen wir allerdings eventuell doch noch in diesem Jahr unseren Fassadenputz für Haus und Garage. Gestern waren die Experten jedenfalls einigermaßen optimistisch. Morgen gibt's mehr zu berichten!


Schick: Wärmedämmverbundsystem-Haufen auf Erdhaufen

Nordseite mit ersten Wärmedämmverbundsystem-Platten

Das Baugebiet Altenbruch

Das Baugebiet Altenbruch
Der Pfeil zeigt unser Grundstück im Nordwesten mit Südausrichtung.