Wir haben eine anstrengende Woche hinter uns. Sascha hat als Handlanger der Firma Fußbodentechnik Raatz die Böden mit verspachtelt und dann mit unseren Planken versehen. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden.
Unser Elektriker Semo Alijevic hat unterdessen die Feininstallationen zu 95 Prozent abgeschlossen. Es fehlen jetzt nur noch Feinjustierungen an den Raumtemperaturreglern und das Prüfungs- und Abnahmeprotokoll. Ein Hoch auf alle Lichtschalter, Wippen und Steckdosen im Haus.
Leidiges Thema: Am Freitag hat die Firma Reigers aus Dortmund damit begonnen, unsere leider von einer anderen Firma in den Sand gesetzte Fassade auszubessern. Im Klartext: Weil hinter vielen Wärmedämmverbundplatten der Klebstoff fehlte, werden sicherheitshalber alle Platten angedübelt. Weil an noch mehr Stellen der Bauschaum in den Fugen fehlte, werden diese Bereiche komplett neu ausgeschäumt. Und diverse gebrochene, schief geschnittene oder nur ein paar Zentimeter breite Platten wurden ausgetauscht. Das sind natürlich noch einmal immense Zusatzkosten, aber diese bringen uns a) Sicherheit und b) eine Gewährleistung des nun ausführenden Unternehmens auch auf das WDVS. Durch die Insolvenz des Generalunternehmers sind wir ja nicht gerade gesegnet, was Gewährleistungen für Gewerke betrifft...
In der vergangenen Woche haben wir übrigens die Keramiken und Armaturen neu bemustern müssen, obwohl wir die ursprünglich ausgesuchten und nicht gerade günstigen Produkte ja schon bezahlt hatten :-( Wir hoffen, dass es an diesem Punkt auch bald weitergeht.
Wichtig ist jetzt vor allem, dass das Wetter auch nachts keinen Frost mehr für uns bereithält, denn sonst kann nicht verputzt werden. Und das zöge einen langen Rattenschwanz an Negativem nach sich, denn ohne Putz kein Gerüstabbau (das Ding ist gemietet bis zum 15. März). Ohne Gerüstabbau kein Legen der Tiefenbohrungskabel in den HWR. Und die Entwässerungsarbeiten am Haus, die einem Einzug noch im Wege stehen, wären dann auch nicht zu machen.
Uns steht jetzt ein Rennen gegen die Uhr bevor. Ab dem 31. März sind wir obdachlos, bis dahin müssen wir umgezogen sein. Emotional und stresstechnisch ist das für uns Nienaber-Bauherren zurzeit eine ganz schwierige Angelegenheit. Wir finden's klasse, dass alle (auch andere Nachbarn aus dem Altenbruch) so zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen. Ein Dank geht auch an unser Architekturbüro-Team um Daniel Lütkenhaus und Oliver Rother, das uns mit Rat und Tat zur Seite steht. Und natürlich an unseren Bausachverständigen, ohne den wir keinen Schritt mehr machen.
Janina und Sascha bauen ihr Nest. Sohn Mika darf zuschauen und sich auf den Garten freuen.
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Sonntag, 4. März 2012
Donnerstag, 12. Januar 2012
Tag 123 - Ende der Ferien
Offenbar haben wir einigen Lesern ungewollt Entzugserscheinungen beschert. In den vergangenen Tagen häuften sich jedenfalls die Aufforderungen, uns „doch endlich“ mal wieder zu Wort zu melden. Nach 13 Tagen, 312 Stunden bzw. 18720 Minuten kommen wir dieser Bitte nach.
Unsere Blogger-Abstinenz hat zwei Gründe. Nummer 1: Die Firma Nienaber hat vom 23. Dezember bis zum 9. Januar Betriebsferien gemacht - und mit ihr die meisten Handwerker. Wir waren zweimal am Tag zum Lüften auf der Baustelle. An deren Erscheinungsbild hatte sich bis gestern aber folgerichtig wenig verändert.
Grund Nummer 2: Das Wetter. Seit inzwischen sechs Wochen warten wir darauf, dass unsere Fassade armiert und dann verputzt wird. In der Phase, in der das Wetter passte, passte die Ausführungsqualität leider nicht (wir haben ja über die zwei zusätzlichen Besuche unseres Sachverständigen, die Nienaber Massivhaus dankenswerterweise bezahlt hat, ausführlich berichtet). Und jetzt ist das WDVS zwar fachgerecht angebracht, aber es ist entweder zu nass oder zu kalt, um so richtig vorwärts zu kommen. Gestern konnten immerhin ein paar Ecken armiert werden, aber mehr eben auch noch nicht.
Apropos gestern: Unsere Junkers-Erdwärmepumpe wurde geliefert und angeschlossen. Und der zusätzliche 200-Liter-Wassertank steht auch schon im HWR. Leider machte uns die Firma Beuning am Mittag aber darauf aufmerksam, dass der Stromzähler aller Voraussicht nach erst am nächsten Freitag geliefert wird. Das würde im Vergleich zum Bauzeitenplan einen Estrichaufheiz-Verzug von rund eineinhalb Wochen bedeuten und wäre echt ärgerlich.
Apropos gestern: Unsere Junkers-Erdwärmepumpe wurde geliefert und angeschlossen. Und der zusätzliche 200-Liter-Wassertank steht auch schon im HWR. Leider machte uns die Firma Beuning am Mittag aber darauf aufmerksam, dass der Stromzähler aller Voraussicht nach erst am nächsten Freitag geliefert wird. Das würde im Vergleich zum Bauzeitenplan einen Estrichaufheiz-Verzug von rund eineinhalb Wochen bedeuten und wäre echt ärgerlich.
Damit stünde nämlich leider sowohl der terminierte Einbau unserer Treppe (Anfang Februar) als auch der pünktliche Start unseres Malers (Anfang Februar) auf der Kippe. Beide Handwerker-Teams können nach eigener Aussage erst starten, wenn die Wände wirklich staubtrocken sind. Und ohne Heizung, für die man ja bekanntlich Strom benötigt, ist das aus unserer Sicht zumindest eine ganz enge Kiste. Wir hoffen also, dass unser Bauleiter in Sachen „Stromzähler-Installation“ ein wenig Druck macht, damit bis zu unserem geplanten Einzug Anfang März wirklich alles fertiggestellt werden kann.
Anderes Thema: Als wir gestern auf der Baustelle ankamen, stand zu unserer Überraschung schon die Badewanne mit dem treffenden Namen „Happy D.“ an ihrem Bestimmungsort. Zwar ohne die schöne Schürze, weil die Wanne sonst so hoch gewesen wäre, dass wir das Fenster nicht mehr hätten öffnen können – aber auch so sieht das Teil schick aus, finden wir. Während wir die Keramik begutachteten, war der Fensterbauer mit der Feinjustierung beschäftigt und hat die Griffe angebracht.
Da is' das Ding. Sieht gemütlich aus, oder?
Innen fehlt immer noch noch ein Teil der Trockenbauarbeiten, außen fehlen noch die 165 Meter tiefen Bohrungen für unsere Erdwärmepumpe (folgen offenbar Anfang Februar). An drei Seiten des Hauses wurden inzwischen allerdings die Dachüberstände verbaut. Sie sind vorgestrichen und grundiert – wir müssen in Eigenleistung jetzt noch zwei Anstriche folgen lassen. Nach eingehender Beratung beim Fachhändler hat man uns übrigens ausdrücklich von Baumarkt-Farben und auch von manchem Marken-Fabrikat abgeraten.
Dachüberstände
Wir haben „Remmers Aidol Deckfarbe weiß“ bestellt. Soll überragender Stoff sein, der das Holz jahrelang vor Schimmel, Platzregen, Bläue und Insekten schützt. Außerdem blättert das Zeug angeblich nicht. Da der Fünf-Liter-Eimer schlappe 78 Euro kostet, fänden wir’s gut, wenn alle Versprechen gehalten würden.
Apropos: Zwei lobende Erwähnungen sind uns die Firmen „Gartenimpuls“ (abermals) und „Elektro Alijevic“ an dieser Stelle wert. Herr Alijevic hat zu einem fairen Preis wirklich Top-Arbeit abgeliefert. Selbst, als die Trockenbauer Lichtschalter, WLAN-Anschlüsse, etc. durch eine zweite Schicht Gipskarton in zwei Räumen verschwinden ließen, blieb er die Ruhe selbst, baute sein Laptop auf und fand anhand zuvor gemachter Fotos seiner Arbeiten alle Dosen und Leitungen wieder.
Die Firma „Gartenimpuls“ wiederum ist schon seit den Erdarbeiten zu Beginn ein zuverlässiger, unkomplizierter und stets erreichbarer Partner. Mit Herrn Brenke haben wir heute kurz die Außenarbeiten besprochen und warten jetzt gespannt auf seine Vorschläge. Firmen, die schon im ersten Anlauf und ohne Druck des Sachverständigen sauber und verlässlich arbeiten, sind absolut keine Selbstverständlichkeit, deshalb muss man sie auch mal empfehlen, finden wir!
Die Firma „Gartenimpuls“ wiederum ist schon seit den Erdarbeiten zu Beginn ein zuverlässiger, unkomplizierter und stets erreichbarer Partner. Mit Herrn Brenke haben wir heute kurz die Außenarbeiten besprochen und warten jetzt gespannt auf seine Vorschläge. Firmen, die schon im ersten Anlauf und ohne Druck des Sachverständigen sauber und verlässlich arbeiten, sind absolut keine Selbstverständlichkeit, deshalb muss man sie auch mal empfehlen, finden wir!
Freitag, 30. Dezember 2011
Tag 109 - Jetzt wird gelüftet
Seit heute wird massiv gelüftet. Wie schon erwähnt morgens und abends jeweils eine halbe Stunde. Wer gerne mal Urlaub in einer Tropfsteinhöhle machen möchte, soll sich einfach bei uns melden. Vielleicht eröffnet sich uns bis zum Ende der Nienaber-Massivhaus-Betriebsferien am 9. Januar ja die Chance auf einen Nebenverdienst als Abenteuer-Hotelier ;-)
Aus unserer Sicht problematisch: Wir haben heute in zwei Kinderzimmern auch mit drei Erwachsenen und riesigen Lupen keinerlei Vorbereitungen/Dosen/Kabel für Lichtschalter, TV und Internet gefunden. Richtig gelesen: Nicht mal für Lichtschalter! Die Räume sind zwar glattverputzt wie Babypopos, aber sonst ist da nullkommanix von der Elektrik zu sehen. Ob die Dosen wohl verputzt wurden, denn schließlich waren sie ja mal da? Die Anfrage beim Bauleiter und Elektriker läuft jedenfalls... NACHTRAG: Der Elektriker sagt: "Machen Sie sich keine Sorgen, ich habe Fotos von meinen Arbeiten. Ich finde die Kabel. Und Ihr Putz überlebt das." Hoffen wir's...
Hier die Fotos des Tages:
Der Architekt hat Wort gehalten: Als Fertigbaumaß für unseren Drempel hat er im Sommer "1,17 Meter" angegeben. Jetzt sind's 1,18 Meter - und abzüglich des Fußbodenbelags werden es 1,17 Meter sein. Unter die Schrägen können wir also bequem Betten und/oder vernünftige Regale stellen. Sind wir froh, dass wir auf die Drempelerhöhung bestanden haben!!!
Aus unserer Sicht problematisch: Wir haben heute in zwei Kinderzimmern auch mit drei Erwachsenen und riesigen Lupen keinerlei Vorbereitungen/Dosen/Kabel für Lichtschalter, TV und Internet gefunden. Richtig gelesen: Nicht mal für Lichtschalter! Die Räume sind zwar glattverputzt wie Babypopos, aber sonst ist da nullkommanix von der Elektrik zu sehen. Ob die Dosen wohl verputzt wurden, denn schließlich waren sie ja mal da? Die Anfrage beim Bauleiter und Elektriker läuft jedenfalls... NACHTRAG: Der Elektriker sagt: "Machen Sie sich keine Sorgen, ich habe Fotos von meinen Arbeiten. Ich finde die Kabel. Und Ihr Putz überlebt das." Hoffen wir's...
Hier die Fotos des Tages:
So steht das Wasser in jedem unserer Fenster. Und zwar von innen. Unfassbar!
Unser Wohnzimmer von der Küche aus betrachtet.
Und nochmal unser Wohnzimmer aus der TV-Rumlümmel-Ecke fotografiert.
Dem Estrich kann man förmlich beim Trocknen zuschauen.
Gäste-WC mit Estrich-Auslass für die Dusche.
Hauswirtschaftsraum mit nun (hoffentlich) korrekt aufgedämmten Rohren.
Jetzt sind wir im OG. Blick aus dem Elternschlafzimmer in den Flur (links) und die Ankleide (rechts).
Blick ins 14m2 kleine Schlafzimmer. Wer drei Kinderzimmer, ein Elternschlafzimmer, eine Ankleide und ein Bad im OG will, der hat eben kleine Räume - oder viel zu viel Geld. Letzteres trifft auf uns leider nicht zu.
Und das ist der Blick aus dem Eltern-Bett auf die Wand mit dem...psssst...nicht Janina sagen: Fernseher.
Kinderzimmer Nummer 1.
Kinderzimmer Nummer 1 aus anderer Perspektive.
Ebenerdige Dusche im Hauptbad.
Unter das niedrig angesetzte Fenster kommt unsere wunderschöne Vorwandbadewanne.
Und an dieser Wand wird irgendwann mal der Waschtisch mit Schieferplatte und zwei
Waschbecken stehen.
Kinderzimmer Nummer 2.
Kinderzimmer Nummer 2, andere Perspektive.
Kinderzimmer Nummer 3.
Kinderzimmer Nummer 3, andere Perspektive.
Der Architekt hat Wort gehalten: Als Fertigbaumaß für unseren Drempel hat er im Sommer "1,17 Meter" angegeben. Jetzt sind's 1,18 Meter - und abzüglich des Fußbodenbelags werden es 1,17 Meter sein. Unter die Schrägen können wir also bequem Betten und/oder vernünftige Regale stellen. Sind wir froh, dass wir auf die Drempelerhöhung bestanden haben!!!
Freitag, 2. Dezember 2011
Tag 81 - Wände im OG stehen, und schon wieder die Polizei im Haus
Wir waren gestern um neun Uhr mit unserem Bauleiter Herrn Wechsler, dem Verantwortlichen für unsere Elektroinstallationen (Dipl.- Ing. Semo Alijevic) und zwei netten Herren der Firma Beuning (Sanitärinstallationen) verabredet, um die jetzt fertiggestellten Wände im Obergeschoss mit unseren Vorstellungen zu beschriften. Zeigleich kümmerte sich Herr Gasni mit seinem Team draußen um die Anbringung des Wärmedämmverbundsystems.
Leider mussten wir entdecken, dass schon wieder eingebrochen wurde. Und diesmal handelte es sich bei den Eindringlingen scheinbar nicht nur um Halbstarke auf der Suche nach einer Partylocation. Es wurde nämlich etwas geklaut: Das Standrohr - nötig für die Gewinnung des Bauwassers! Na toll. Auch Herr Wechsler - von uns wegen der optischen Ähnlichkeit gern als der Peyman Amin der Baustellen bezeichnet - hatte jedenfalls die Schnauze voll und rief die Polizei, um Anzeige gegen unbekannt zu erstatten. Bringt nicht viel! Außer, dass man der Versicherung etwas vorlegen kann. Denn für das Standrohr muss man bei Gelsenwasser alleine 1000 Euro Kaution hinterlegen!
Da wir mittlerweile Zwischenfälle dieser Art gewohnt sind, konnten die Altenbruch-Panzerknacker unsere Freude, endlich alle Zimmer im Obergeschoss begehen zu können, nicht schmälern. Es sieht super aus! Wow! Drei Kinderzimmer! Alle ungefähr gleich groß. Und das Coolste: Schon zwei Monate nach unserem geplanten Einzug im März wird auch das zweite schon bezogen werden...
Es läuft also alles nach Plan! Weiter so!
Leider mussten wir entdecken, dass schon wieder eingebrochen wurde. Und diesmal handelte es sich bei den Eindringlingen scheinbar nicht nur um Halbstarke auf der Suche nach einer Partylocation. Es wurde nämlich etwas geklaut: Das Standrohr - nötig für die Gewinnung des Bauwassers! Na toll. Auch Herr Wechsler - von uns wegen der optischen Ähnlichkeit gern als der Peyman Amin der Baustellen bezeichnet - hatte jedenfalls die Schnauze voll und rief die Polizei, um Anzeige gegen unbekannt zu erstatten. Bringt nicht viel! Außer, dass man der Versicherung etwas vorlegen kann. Denn für das Standrohr muss man bei Gelsenwasser alleine 1000 Euro Kaution hinterlegen!
Da wir mittlerweile Zwischenfälle dieser Art gewohnt sind, konnten die Altenbruch-Panzerknacker unsere Freude, endlich alle Zimmer im Obergeschoss begehen zu können, nicht schmälern. Es sieht super aus! Wow! Drei Kinderzimmer! Alle ungefähr gleich groß. Und das Coolste: Schon zwei Monate nach unserem geplanten Einzug im März wird auch das zweite schon bezogen werden...
Es läuft also alles nach Plan! Weiter so!
Mittwoch, 30. November 2011
Tag 79 - jetzt wird Gas gegeben
Bei uns überschlagen sich zurzeit die Ereignisse - wir müssen echt den Hut ziehen vor allen Beteiligten!!! Als wir am Dienstag im Haus waren, hatte die Firma Holzpunkt zu unserer Überraschung schon das komplette Dach durchgedämmt und den Spitzboden mit OSB-Platten ausgelegt.
Heute wurde das Trägerwerk im OG montiert, schon morgen werden alle Wände einseitig stehen (Fotos folgen), und um 9 Uhr gehen wir dann mit Elektro Alijevic durch OG und Spitzboden, um die finalen Elektroinstallationen zu besprechen. Das Erdgeschoss hatten wir ja schon in der vergangenen Woche durchgeplant und Bohrungen und Schlitze sind längst gemacht. Herr Alijevic will uns in den nächsten Tagen übrigens auch noch ein Angebot für eine Sechs-Teilnehmer-Sat-TV-Anlage mit vernünftiger Erdung machen. Das werden wohl mal wieder 700 bis 800 Euro on top.
Die Firma Beuning ist unterdessen mit den Rohinstallationen im Erdgeschoss schon extrem weit, ab sofort geht's in den Obergeschossen weiter. Und an der Fassade arbeitet seit gestern Herr Gashi mit seinem Team, bringt das Wärmedämmverbundsystem und nachfolgend zumindest den Unterputz an. Letzteres ist laut unserem Bausachverständigen zwingend notwendig, weil das Wärmedämmverbundsystem nicht über einen längeren Zeitraum dem UV-Licht ausgesetzt sein darf. Wenn das Wetter weiter so milde bleibt, bekommen wir allerdings eventuell doch noch in diesem Jahr unseren Fassadenputz für Haus und Garage. Gestern waren die Experten jedenfalls einigermaßen optimistisch. Morgen gibt's mehr zu berichten!
Heute wurde das Trägerwerk im OG montiert, schon morgen werden alle Wände einseitig stehen (Fotos folgen), und um 9 Uhr gehen wir dann mit Elektro Alijevic durch OG und Spitzboden, um die finalen Elektroinstallationen zu besprechen. Das Erdgeschoss hatten wir ja schon in der vergangenen Woche durchgeplant und Bohrungen und Schlitze sind längst gemacht. Herr Alijevic will uns in den nächsten Tagen übrigens auch noch ein Angebot für eine Sechs-Teilnehmer-Sat-TV-Anlage mit vernünftiger Erdung machen. Das werden wohl mal wieder 700 bis 800 Euro on top.
Die Firma Beuning ist unterdessen mit den Rohinstallationen im Erdgeschoss schon extrem weit, ab sofort geht's in den Obergeschossen weiter. Und an der Fassade arbeitet seit gestern Herr Gashi mit seinem Team, bringt das Wärmedämmverbundsystem und nachfolgend zumindest den Unterputz an. Letzteres ist laut unserem Bausachverständigen zwingend notwendig, weil das Wärmedämmverbundsystem nicht über einen längeren Zeitraum dem UV-Licht ausgesetzt sein darf. Wenn das Wetter weiter so milde bleibt, bekommen wir allerdings eventuell doch noch in diesem Jahr unseren Fassadenputz für Haus und Garage. Gestern waren die Experten jedenfalls einigermaßen optimistisch. Morgen gibt's mehr zu berichten!
Schick: Wärmedämmverbundsystem-Haufen auf Erdhaufen
Nordseite mit ersten Wärmedämmverbundsystem-Platten
Freitag, 25. November 2011
Tag 75
Gott sei Dank! Heute wurde die Bautür eingesetzt und außerdem der Zugang von der Garage in die Speisekammer verriegelt. Fühlt sich gut an, dass jetzt nicht mehr jedermann am Wochenende seine Privatparty in unserem Haus feiern kann. Als ich am späten Nachmittag kurz auf der Baustelle war, hat unser Elektriker, Herr Alijevic, mit dem Laser gerade Linien auf die Wände geworfen und war kurz davor die Schlitze zu machen. Es geht also voran.
Hier das Foto von unserer traumhaften Bautür (samt Haus):
Mittwoch, 23. November 2011
Tag 73
Heute war ein extrem guter Tag!!! Wir hatten Ortstermine wegen der Sanitär- bzw. Rohinstallationen, der Elektroarbeiten und der Versorgeranschlüsse. Letztere können laut dem Koordinator Herrn Schwarz trotz bestehender Einrüstung erledigt werden. Er gräbt mit seinem Bagger (weil genügend Platz vorhanden ist) einfach am Gerüst enlang. Unser Bauleiter hat in all den Stunden übrigens einen guten Job gemacht - und der Bauzeitenplan, der Ende Februar mit dem Einzug endet, befindet sich jetzt endlich auch in unserem Besitz. Hoffentlich kann er eingehalten werden.
An dieser Stelle vielleicht noch ein paar Worte an alle aufgeregten Freunde, Bekannte und zukünftigen Nachbarn, die entweder schon bei der Firma Nienaber unterschrieben haben oder erwägen, mit diesem Unternehmen zu bauen: Die am Montag von unserem Gutachter beanstandeten Mängel sind alle überschaubarer Natur und können problemlos behoben werden. Herr Hoff vom Verband privater Bauherren hatte uns schon im Vorfeld gesagt, dass er selten eine Baustelle betreut hat, auf der er nichts gefunden hat. Wir fühlen uns weiterhin von der Firma Nienaber gut betreut, setzen aber auf das Beseitigen der Dinge, die Herr Hoff gefunden hat. Und haben Vertrauen in die handelnden Personen.
So jetzt aber noch ein paar Details zu unseren heutigen Terminen: Erstmal sind wir mit den Herren der Firma Beuning, die für unsere Sanitärinstallationen, den Einbau unserer Fußbodenheizung und unserer Erdwärmepumpe zuständig ist, im Erdgeschoss von Raum zu Raum gegangen. Los ging es im Gäste-WC: Dort haben wir nach sehr viel Messen und Gekritzel an den Wänden so ziemlich alle bereits bestehenden Pläne umgeworfen. Mit dem Ergebnis, das Toilette und Waschtisch ihren Platz getauscht haben. Auf diese Weise sparen wir auf einer Seite eine Vorwandinstallation und gewinnen ein wenig mehr Platz für unsere Dusche. Es ist halt doch etwas anderes, wenn man dann tatsächlich in dem Raum steht, den man glaubte von Zeichnungen in- und auswendig zu kennen. Luft-Klo-Probesitzen ist schon eine nicht zu unterschätzende Angelegenheit...
Im Hauswirtschaftsraum ging es dann um einige technische Fragen, zum Beispiel darum, wie groß unser Warmwassertank wird. Freunde von uns haben das Problem, dass die Erdwärmepumpe nicht genügend warmes Wasser bereitstellt, wenn zwei Menschen gleichzeitig länger als ein paar Minuten duschen wollen. Uns droht dieses Szenario wegen eines externen 290-Liter-Tanks jedenfalls nicht - das ist beruhigend! Die Anschlüsse für Waschmaschine und Trockner kommen jetzt übrigens an eine andere Wand als in den Zeichnungen ursprünglich vermerkt. Der neue Standort schien uns einfach praktischer zu sein. Die Küchenplanung liegt vor - deswegen war zumindest dieser Raum schnell abgehandelt.
Auf Wiedersehen Herr Obermonteur Fast von der Beuning GmbH & Co. KG, hallo lieber Elektromeister Alijevic! Wie schon in einem vorigen Post angedeutet, haben wir unsere Hausaufgaben zum Thema Elektroarbeiten laienhaft gemacht. Deshalb präsentierten wir stolz unsere Pläne, in die wir farbig jede gewünschte Steckdose, jede Lampe, jeden Lichtschalter, jeden Internet-, Telefon- und Fernsehanschluss eingezeichnet hatten. Wieder gingen wir im EG von Raum zu Raum, um alles auf die Wände zu malen, was wir zuvor nur auf Papier verewigen konnten. Die Ägypter haben das früher ähnlich gemacht. Vielleicht wird man in ein paar tausend Jahren ja auch unsere Schriftzeichen finden und sie interpretieren - wer weiß...
Da wir im OG und im Spitzboden noch keine Wände haben, werden wir nach deren Fertigstellung - hoffentlich schon in der nächsten Woche - diese Arbeit auch in den restlichen Räumen vornehmen können.
Parallel zu all den Terminen sind heute unsere Fenster eingebaut worden. Die Tür wird dann am Freitag nachgeliefert. Als wir um 14.30 Uhr mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren sind, waren die Fenster an der Ostseite schon komplett montiert. Hier ein kleiner fotografischer Appetitanreger:
An dieser Stelle vielleicht noch ein paar Worte an alle aufgeregten Freunde, Bekannte und zukünftigen Nachbarn, die entweder schon bei der Firma Nienaber unterschrieben haben oder erwägen, mit diesem Unternehmen zu bauen: Die am Montag von unserem Gutachter beanstandeten Mängel sind alle überschaubarer Natur und können problemlos behoben werden. Herr Hoff vom Verband privater Bauherren hatte uns schon im Vorfeld gesagt, dass er selten eine Baustelle betreut hat, auf der er nichts gefunden hat. Wir fühlen uns weiterhin von der Firma Nienaber gut betreut, setzen aber auf das Beseitigen der Dinge, die Herr Hoff gefunden hat. Und haben Vertrauen in die handelnden Personen.
So jetzt aber noch ein paar Details zu unseren heutigen Terminen: Erstmal sind wir mit den Herren der Firma Beuning, die für unsere Sanitärinstallationen, den Einbau unserer Fußbodenheizung und unserer Erdwärmepumpe zuständig ist, im Erdgeschoss von Raum zu Raum gegangen. Los ging es im Gäste-WC: Dort haben wir nach sehr viel Messen und Gekritzel an den Wänden so ziemlich alle bereits bestehenden Pläne umgeworfen. Mit dem Ergebnis, das Toilette und Waschtisch ihren Platz getauscht haben. Auf diese Weise sparen wir auf einer Seite eine Vorwandinstallation und gewinnen ein wenig mehr Platz für unsere Dusche. Es ist halt doch etwas anderes, wenn man dann tatsächlich in dem Raum steht, den man glaubte von Zeichnungen in- und auswendig zu kennen. Luft-Klo-Probesitzen ist schon eine nicht zu unterschätzende Angelegenheit...
Im Hauswirtschaftsraum ging es dann um einige technische Fragen, zum Beispiel darum, wie groß unser Warmwassertank wird. Freunde von uns haben das Problem, dass die Erdwärmepumpe nicht genügend warmes Wasser bereitstellt, wenn zwei Menschen gleichzeitig länger als ein paar Minuten duschen wollen. Uns droht dieses Szenario wegen eines externen 290-Liter-Tanks jedenfalls nicht - das ist beruhigend! Die Anschlüsse für Waschmaschine und Trockner kommen jetzt übrigens an eine andere Wand als in den Zeichnungen ursprünglich vermerkt. Der neue Standort schien uns einfach praktischer zu sein. Die Küchenplanung liegt vor - deswegen war zumindest dieser Raum schnell abgehandelt.
Auf Wiedersehen Herr Obermonteur Fast von der Beuning GmbH & Co. KG, hallo lieber Elektromeister Alijevic! Wie schon in einem vorigen Post angedeutet, haben wir unsere Hausaufgaben zum Thema Elektroarbeiten laienhaft gemacht. Deshalb präsentierten wir stolz unsere Pläne, in die wir farbig jede gewünschte Steckdose, jede Lampe, jeden Lichtschalter, jeden Internet-, Telefon- und Fernsehanschluss eingezeichnet hatten. Wieder gingen wir im EG von Raum zu Raum, um alles auf die Wände zu malen, was wir zuvor nur auf Papier verewigen konnten. Die Ägypter haben das früher ähnlich gemacht. Vielleicht wird man in ein paar tausend Jahren ja auch unsere Schriftzeichen finden und sie interpretieren - wer weiß...
Da wir im OG und im Spitzboden noch keine Wände haben, werden wir nach deren Fertigstellung - hoffentlich schon in der nächsten Woche - diese Arbeit auch in den restlichen Räumen vornehmen können.
Parallel zu all den Terminen sind heute unsere Fenster eingebaut worden. Die Tür wird dann am Freitag nachgeliefert. Als wir um 14.30 Uhr mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren sind, waren die Fenster an der Ostseite schon komplett montiert. Hier ein kleiner fotografischer Appetitanreger:
Sonntag, 20. November 2011
Tag 70
Aaaaaahhhhhhhhh!!! Tschuldigung, aber das musste nach zwei Stunden Planungsarbeit definitiv raus. Wir haben uns heute Abend (mal eben) zusammengehockt, um uns für das Gespräch mit der Elektro-Firma am Mittwochmorgen zu rüsten. Ist ja alles supereasy - haben wir uns jedenfalls gedacht, bevor es losging. Aber der Teufel steckt eben im Detail.
Auf Basis der "RAL-RG 678", jaja liebe Freunde, auch Elektriker sind Bürokraten allerersten Kajüte, hat Janina aufgemalt, wo wir Leuchten platzieren wollen. Und wo wir Steckdosen platzieren wollen. Und welche Steckdosen wir wo platzieren wollen. Und wo wir Lichtschalter platzieren wollen. Und welche Leuchten von welchen Lichtschaltern wo und wie angesteuert werden. Und wo wir (mit vielleicht irgendwann drei Kindern) im Internet surfen wollen. Und wo wir Fernsehen gucken wollen. Und was denn wäre, wenn wir unsere jetzigen Möblierungspläne in 10,20,30 Jahren doch vielleicht mal ändern würden. Sorry, aber ich muss nochmal gerade: Aaaaahhhhhhhh! So, geht schon wieder.
Auf unserem Esszimmer-Tisch liegen jetzt jedenfalls drei DINA3-Seiten und eine nette, zusätzliche DINA4-Seite. Ein Plan des Erdgeschosses, ein Plan vom OG, einer vom Spitzboden und als nettes Gimmick auch noch der Küchenplan. Und weil wir so superintelligent waren und uns vor unserem "Mal eben gemacht"-Elektrobrainstormung keine Stifte in unterschiedlichen Farben gekauft haben, ist jedes Geschoss jetzt ein einziges schmieriges Kulli-Gekritzel aus ineinander übergehenden Zeichen (sieht man auf dem Bild leider nicht so gut), dass wir schon morgen früh sicher nicht mehr entziffern können.
Mal ganz abgesehen davon haben wir gerade ein ziemlich flaues Gefühl im Magen, weil die Anzahl der von uns niedergeschmierten Leuchten, Steckdosen (und so weiter, Ihr wisst schon) irgendwie so gar nicht mit den Zahlen übereinstimmen will, die in unserem Werkvertrag stehen. Damit hatten wir natürlich (aber dennoch leider) schon gerechnet. Wohl oder übel werden wir also wieder mal das Konto plündern müssen. Sorry, aber ich muss gerade nochmal: Aaaaaaaaahhhhhhh!
So, jetzt geht's wieder. Wir halten Euch auf dem Laufenden...
Auf Basis der "RAL-RG 678", jaja liebe Freunde, auch Elektriker sind Bürokraten allerersten Kajüte, hat Janina aufgemalt, wo wir Leuchten platzieren wollen. Und wo wir Steckdosen platzieren wollen. Und welche Steckdosen wir wo platzieren wollen. Und wo wir Lichtschalter platzieren wollen. Und welche Leuchten von welchen Lichtschaltern wo und wie angesteuert werden. Und wo wir (mit vielleicht irgendwann drei Kindern) im Internet surfen wollen. Und wo wir Fernsehen gucken wollen. Und was denn wäre, wenn wir unsere jetzigen Möblierungspläne in 10,20,30 Jahren doch vielleicht mal ändern würden. Sorry, aber ich muss nochmal gerade: Aaaaahhhhhhhh! So, geht schon wieder.
Auf unserem Esszimmer-Tisch liegen jetzt jedenfalls drei DINA3-Seiten und eine nette, zusätzliche DINA4-Seite. Ein Plan des Erdgeschosses, ein Plan vom OG, einer vom Spitzboden und als nettes Gimmick auch noch der Küchenplan. Und weil wir so superintelligent waren und uns vor unserem "Mal eben gemacht"-Elektrobrainstormung keine Stifte in unterschiedlichen Farben gekauft haben, ist jedes Geschoss jetzt ein einziges schmieriges Kulli-Gekritzel aus ineinander übergehenden Zeichen (sieht man auf dem Bild leider nicht so gut), dass wir schon morgen früh sicher nicht mehr entziffern können.
Mal ganz abgesehen davon haben wir gerade ein ziemlich flaues Gefühl im Magen, weil die Anzahl der von uns niedergeschmierten Leuchten, Steckdosen (und so weiter, Ihr wisst schon) irgendwie so gar nicht mit den Zahlen übereinstimmen will, die in unserem Werkvertrag stehen. Damit hatten wir natürlich (aber dennoch leider) schon gerechnet. Wohl oder übel werden wir also wieder mal das Konto plündern müssen. Sorry, aber ich muss gerade nochmal: Aaaaaaaaahhhhhhh!
So, jetzt geht's wieder. Wir halten Euch auf dem Laufenden...
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