Wir haben eine anstrengende Woche hinter uns. Sascha hat als Handlanger der Firma Fußbodentechnik Raatz die Böden mit verspachtelt und dann mit unseren Planken versehen. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden.
Unser Elektriker Semo Alijevic hat unterdessen die Feininstallationen zu 95 Prozent abgeschlossen. Es fehlen jetzt nur noch Feinjustierungen an den Raumtemperaturreglern und das Prüfungs- und Abnahmeprotokoll. Ein Hoch auf alle Lichtschalter, Wippen und Steckdosen im Haus.
Leidiges Thema: Am Freitag hat die Firma Reigers aus Dortmund damit begonnen, unsere leider von einer anderen Firma in den Sand gesetzte Fassade auszubessern. Im Klartext: Weil hinter vielen Wärmedämmverbundplatten der Klebstoff fehlte, werden sicherheitshalber alle Platten angedübelt. Weil an noch mehr Stellen der Bauschaum in den Fugen fehlte, werden diese Bereiche komplett neu ausgeschäumt. Und diverse gebrochene, schief geschnittene oder nur ein paar Zentimeter breite Platten wurden ausgetauscht. Das sind natürlich noch einmal immense Zusatzkosten, aber diese bringen uns a) Sicherheit und b) eine Gewährleistung des nun ausführenden Unternehmens auch auf das WDVS. Durch die Insolvenz des Generalunternehmers sind wir ja nicht gerade gesegnet, was Gewährleistungen für Gewerke betrifft...
In der vergangenen Woche haben wir übrigens die Keramiken und Armaturen neu bemustern müssen, obwohl wir die ursprünglich ausgesuchten und nicht gerade günstigen Produkte ja schon bezahlt hatten :-( Wir hoffen, dass es an diesem Punkt auch bald weitergeht.
Wichtig ist jetzt vor allem, dass das Wetter auch nachts keinen Frost mehr für uns bereithält, denn sonst kann nicht verputzt werden. Und das zöge einen langen Rattenschwanz an Negativem nach sich, denn ohne Putz kein Gerüstabbau (das Ding ist gemietet bis zum 15. März). Ohne Gerüstabbau kein Legen der Tiefenbohrungskabel in den HWR. Und die Entwässerungsarbeiten am Haus, die einem Einzug noch im Wege stehen, wären dann auch nicht zu machen.
Uns steht jetzt ein Rennen gegen die Uhr bevor. Ab dem 31. März sind wir obdachlos, bis dahin müssen wir umgezogen sein. Emotional und stresstechnisch ist das für uns Nienaber-Bauherren zurzeit eine ganz schwierige Angelegenheit. Wir finden's klasse, dass alle (auch andere Nachbarn aus dem Altenbruch) so zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen. Ein Dank geht auch an unser Architekturbüro-Team um Daniel Lütkenhaus und Oliver Rother, das uns mit Rat und Tat zur Seite steht. Und natürlich an unseren Bausachverständigen, ohne den wir keinen Schritt mehr machen.
Janina und Sascha bauen ihr Nest. Sohn Mika darf zuschauen und sich auf den Garten freuen.
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Sonntag, 4. März 2012
Samstag, 25. Februar 2012
Tag 166 - Neue Energie!
Schade, dass ich keine Frau bin. Wenn ich eine wäre, könnte ich ein kürzlich im Internet beworbenes Gesundheitswochenende "voller Spaß und Herzlichkeit" (Herren ist der Zutritt verboten) buchen. Ich würde dann womöglich endlich mal "innehalten" und lernen, wie ich "durch das Aussschöpfen" meines Potentials "gesünder und ausgeglichener den Alltag" bewältige. Ach ja, und selbstredend möchte auch ich "mehr Energie".
Im Moment wäre mir vor allem Energie aus unseren Erdwärmekabeln lieb. Aber eben diese gucken ja nur aus dem Boden vor dem Haus. Dank der Insolvenz unseres Bauträgers werden wir ca. 2000 Euro dafür zahlen, dass sie auch ins Haus kommen. Super! Dazu dann noch eine vierstellige Summe für die Sanierung des mangelhaft angebrachten Wärmedämmverbundsystems (nette Kreuzfugen, teilweise kein Kleber hinter den Platten, und aus den Ritzen, die nicht mit Bauschaum veredelt wurden, sickert zum Teil Wasser), eine fünfstellige für den Außenputz, eine hohe vierstellige für die Sanitärarbeiten, 1500 Euro für die fehlenden Absturzsicherungen, 700 Euro für die noch nicht montierten Fallrohre, alleine das Angebot für unsere Innentüren beläuft sich auf 6445 Euro - und das Baustellen-Gerüst müssen wir selbst weiter mieten.
Unsere Klinker-Schmutzleiste können wir ohnehin vergessen, weil der Rohbauer, der sie anbringen wollte, leider an den Bauten gegenüber die Arbeit eingestellt hat. Und wer weiß, ob er noch einmal wiederkommt. Statt Klinker kommt jetzt unten an den Putz die RAL-Farbe 7016, sprich: Anthrazit, passend zu den Fenstern. Immerhin bleibt uns ein Klinker-Stein-Muster (Modell Altberlin von Hagemeister). Wir werden ihm einen Ehrenplatz in der Vitrine einräumen. Von Steinen soll schließlich auch positive Energie ausgehen.
Unser Minus ist sicher nicht mit dem anderer Bauherren zu vergleichen, aber es wird auf jeden Fall ganz locker fünfstellig. Mal im Ernst, eigentlich braucht man ja gar kein Gesundheits-Wochenende, um Energie zu tanken. So eine handelsübliche Insolvenz setzt schon mehr als genug Energie frei. Inzwischen haben wir (fast) alle Planungs-Baustellen abgearbeitet, die meisten Gewerke sind vergeben, die Firma Fußbodentechnik Raatz aus Dortmund hat einen Teil der Böden (sensationell gut) gelegt - wie man sieht:
Die Firma Lagoda hat die Garagen-Dachdeckerarbeiten vorangetrieben, heute haben wir außerdem den ersten Anstrich der Dachunterstände abgeschlossen (Dank an Nachbar Alex fürs Helfen!) und innen ist unser Maler so gut wie fertig. Das Bild unten zeigt die Wand zwischen Wohnzimmer und Küche. Die Doppelflügelschiebetür fehlt noch. An den langen Teil der Wand stellen wir übrigens unser altes, weißes Büffet. Mit einer Ausnahme werden die Wände ansonsten weiß.
Nach der Bestandsaufnahme am Montag mit dem Sachverständigen wird auch unser Elektriker die Arbeit wieder aufnehmen. Nur in Sachen Sanitär und Innentüren müssen wir nochmal den Taschenrechner anschalten und eine Entscheidung treffen. In diesem Fall wird Dank der Insolvenz weniger wohl leider mehr sein müssen.
P.S.: Der von der Firma Nienaber beauftragte Architekt hat uns in der vergangenen Woche mit der netten Bemerkung, wir würden uns andernfalls strafbar machen, verboten, seine Planungsleistungen für unser Haus weiter zu nutzen. Mal abgesehen davon, dass wir sie nicht mehr benötigen und die entsprechenden Zeichnungen von unserer Homepage verbannt haben, schreibe ich an dieser Stelle lieber nicht, was mir spontan zu seinem Schreiben einfällt und wonach mir gerade der Sinn steht. Sonst würde ich mich nämlich in der Tat strafbar machen...
Im Moment wäre mir vor allem Energie aus unseren Erdwärmekabeln lieb. Aber eben diese gucken ja nur aus dem Boden vor dem Haus. Dank der Insolvenz unseres Bauträgers werden wir ca. 2000 Euro dafür zahlen, dass sie auch ins Haus kommen. Super! Dazu dann noch eine vierstellige Summe für die Sanierung des mangelhaft angebrachten Wärmedämmverbundsystems (nette Kreuzfugen, teilweise kein Kleber hinter den Platten, und aus den Ritzen, die nicht mit Bauschaum veredelt wurden, sickert zum Teil Wasser), eine fünfstellige für den Außenputz, eine hohe vierstellige für die Sanitärarbeiten, 1500 Euro für die fehlenden Absturzsicherungen, 700 Euro für die noch nicht montierten Fallrohre, alleine das Angebot für unsere Innentüren beläuft sich auf 6445 Euro - und das Baustellen-Gerüst müssen wir selbst weiter mieten.
Unsere Klinker-Schmutzleiste können wir ohnehin vergessen, weil der Rohbauer, der sie anbringen wollte, leider an den Bauten gegenüber die Arbeit eingestellt hat. Und wer weiß, ob er noch einmal wiederkommt. Statt Klinker kommt jetzt unten an den Putz die RAL-Farbe 7016, sprich: Anthrazit, passend zu den Fenstern. Immerhin bleibt uns ein Klinker-Stein-Muster (Modell Altberlin von Hagemeister). Wir werden ihm einen Ehrenplatz in der Vitrine einräumen. Von Steinen soll schließlich auch positive Energie ausgehen.
Unser Minus ist sicher nicht mit dem anderer Bauherren zu vergleichen, aber es wird auf jeden Fall ganz locker fünfstellig. Mal im Ernst, eigentlich braucht man ja gar kein Gesundheits-Wochenende, um Energie zu tanken. So eine handelsübliche Insolvenz setzt schon mehr als genug Energie frei. Inzwischen haben wir (fast) alle Planungs-Baustellen abgearbeitet, die meisten Gewerke sind vergeben, die Firma Fußbodentechnik Raatz aus Dortmund hat einen Teil der Böden (sensationell gut) gelegt - wie man sieht:
Die Firma Lagoda hat die Garagen-Dachdeckerarbeiten vorangetrieben, heute haben wir außerdem den ersten Anstrich der Dachunterstände abgeschlossen (Dank an Nachbar Alex fürs Helfen!) und innen ist unser Maler so gut wie fertig. Das Bild unten zeigt die Wand zwischen Wohnzimmer und Küche. Die Doppelflügelschiebetür fehlt noch. An den langen Teil der Wand stellen wir übrigens unser altes, weißes Büffet. Mit einer Ausnahme werden die Wände ansonsten weiß.
Nach der Bestandsaufnahme am Montag mit dem Sachverständigen wird auch unser Elektriker die Arbeit wieder aufnehmen. Nur in Sachen Sanitär und Innentüren müssen wir nochmal den Taschenrechner anschalten und eine Entscheidung treffen. In diesem Fall wird Dank der Insolvenz weniger wohl leider mehr sein müssen.
P.S.: Der von der Firma Nienaber beauftragte Architekt hat uns in der vergangenen Woche mit der netten Bemerkung, wir würden uns andernfalls strafbar machen, verboten, seine Planungsleistungen für unser Haus weiter zu nutzen. Mal abgesehen davon, dass wir sie nicht mehr benötigen und die entsprechenden Zeichnungen von unserer Homepage verbannt haben, schreibe ich an dieser Stelle lieber nicht, was mir spontan zu seinem Schreiben einfällt und wonach mir gerade der Sinn steht. Sonst würde ich mich nämlich in der Tat strafbar machen...
Donnerstag, 23. Februar 2012
Tag 164 - Die emotionale Sicht auf eine INSOLVENZ
Wie nimmt man Stellung zu einer Situation, die uns und allen, die mit im Nienaber-Boot sitzen, den Boden unter den Füßen weggezogen hat???
Die Fakten: Anfang dieser Woche hat die Firma Nienaber Massivhaus ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Und das drei Wochen vor unserem geplanten Einzug. Uns hat der Schlag getroffen! Unsere Wohnung ist natürlich längst gekündigt. Ab April sitzen wir auf der Straße bzw. in einem halbfertigen Haus. Unsere Fassade ist nicht verputzt. Wir sind nicht ans Abwasser und auch nicht an unsere Erdwärmepumpe angeschlossen. Wir haben keine Innentüren. Wir haben keine Toiletten, keine Waschbecken, keine Armaturen...
Niemand arbeitet mehr auf unserer Baustelle.
Jetzt ist Sascha plötzlich selbst Bauleiter, hat den Stress seines Lebens, vergibt alle übrig gebliebenen Gewerke, und sieht zu, dass so schnell wie möglich die halbfertigen oder noch gar nicht begonnenen Arbeiten beendet werden. Er konnte immerhin schon verhindern, dass unser Gerüst einfach abgebaut wird. Wir mieten es ab sofort selbst.
Ich kenne eine Frau, die liebevoll über ihren Partner sagt, er sei der Mann, der ihr die Welt erklärt... Ich habe ein ähnliches Exemplar zu Hause. Und noch viel mehr: Er ist der Mann, der die Welt regieren könnte... Ich bin unendlich stolz auf ihn.
Auch unser Sohn sorgt für bessere Stimmung, wenn er unbeschwert mit einer Bob-der-Baumeister-Figur durch sein Zimmer hüpft und singt: "Bauarbeiter - können wir das schaffen?". Spätestens dann wissen wir: Ja, wir schaffen das!
Aber eins ist natürlich bittere Realität: Am Ende werden wir kräftig draufzahlen - das lässt sich nicht vermeiden und steht leider jetzt schon fest.
Und trotz des Versuchs ruhig zu bleiben, ist klar: Die Nerven liegen blank. Wir sind wütend und enttäuscht über den nicht wieder gut zu machenden Vertrauensmissbrauch und erinnern uns an den Slogan, der noch immer auf der Nienaber-Homepage steht: "Bei uns können Sie Ihren Hausbau von Anfang an genießen und eine freudige Bauzeit mit Ihrer Familie ist garantiert. Wir sichern Sie vorsorglich mit einem Schutzbrief für alle Eventualitäten beim Hausbau ab." Ja nee, is klar!
Wir sind angenervt von (einigen) Handwerkern, die uns beschimpfen oder gar Gewalt androhen. Wir können uns denken, dass auch sie viel Geld verloren haben, dass Existenzen auf dem Spiel stehen und deshalb die Emotionen hochkochen. Doch sollte man trotzdem nicht den Verstand verlieren. Wir können nicht verstehen, dass manch ein Handwerker so dreist sein kann, Geld für schon vor Wochen verbaute Gewerke von uns zu fordern, das wir längst an die Firma Nienaber bezahlt haben. All das braucht man unbedingt in den letzten Wochen der Schwangerschaft mit dem zweiten Sohnemann...
Wir möchten hier aber keine Beschimpfungen loswerden, sondern uns bei den Leuten bedanken, die uns jetzt helfen: Wirklich tolle Handwerker (für die wir nach verrichteter Arbeit weiter gern Empfehlungen aussprechen), Oliver Rother von der Firma Lütkenhaus, die Rechtsanwältin Frau Fricke von Borgdorf und Partner in Hagen, unser Gutachter Herr Hoff, Freunde und vor allem die Familie!
Wir wünschen allen Nachbarn, die mit Nienaber Massivhaus bauen, und allen anderen Kunden dieses Bauträgers Nerven aus Stahl, Gesundheit, Glück und durchschlagenden Erfolg am Verhandlungstisch. Wir sind in unseren Planungen (juristisch, aber auch in Sachen Verhandlungen mit Firmen) inzwischen sehr weit. Spätestens am 24. März ziehen wir ein! Wenn irgendjemand von Euch Fragen hat, die wir womöglich beantworten können, dann meldet Euch einfach bei uns. Wir helfen gern, wenn wir können.
Gott sei Dank hat Sascha vor seinem Jobwechsel fünf Wochen Resturlaub.
Wir schaffen das schon...auch wenn's hart ist.
Am Montag machen wir mit unserem Sachverständigen übrigens eine so genannte Bestandsaufnahme. Dann wird etwas vereinfacht dargestellt gegengerechnet, ob wir von der Firma Nienaber noch Geld bekommen oder die Firma Nienaber von uns. Wie das ausgeht, steht für uns schon jetzt zweifelsfrei fest. Nur wird uns diese Feststellung womöglich nichts bringen.
Janina
P.S.: Natürlich haben wir die Schlösser gegen neue Sicherheitsschlösser ausgetauscht. Das ist unser Haus!
Die Fakten: Anfang dieser Woche hat die Firma Nienaber Massivhaus ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Und das drei Wochen vor unserem geplanten Einzug. Uns hat der Schlag getroffen! Unsere Wohnung ist natürlich längst gekündigt. Ab April sitzen wir auf der Straße bzw. in einem halbfertigen Haus. Unsere Fassade ist nicht verputzt. Wir sind nicht ans Abwasser und auch nicht an unsere Erdwärmepumpe angeschlossen. Wir haben keine Innentüren. Wir haben keine Toiletten, keine Waschbecken, keine Armaturen...
Niemand arbeitet mehr auf unserer Baustelle.
Jetzt ist Sascha plötzlich selbst Bauleiter, hat den Stress seines Lebens, vergibt alle übrig gebliebenen Gewerke, und sieht zu, dass so schnell wie möglich die halbfertigen oder noch gar nicht begonnenen Arbeiten beendet werden. Er konnte immerhin schon verhindern, dass unser Gerüst einfach abgebaut wird. Wir mieten es ab sofort selbst.
Ich kenne eine Frau, die liebevoll über ihren Partner sagt, er sei der Mann, der ihr die Welt erklärt... Ich habe ein ähnliches Exemplar zu Hause. Und noch viel mehr: Er ist der Mann, der die Welt regieren könnte... Ich bin unendlich stolz auf ihn.
Auch unser Sohn sorgt für bessere Stimmung, wenn er unbeschwert mit einer Bob-der-Baumeister-Figur durch sein Zimmer hüpft und singt: "Bauarbeiter - können wir das schaffen?". Spätestens dann wissen wir: Ja, wir schaffen das!
Aber eins ist natürlich bittere Realität: Am Ende werden wir kräftig draufzahlen - das lässt sich nicht vermeiden und steht leider jetzt schon fest.
Und trotz des Versuchs ruhig zu bleiben, ist klar: Die Nerven liegen blank. Wir sind wütend und enttäuscht über den nicht wieder gut zu machenden Vertrauensmissbrauch und erinnern uns an den Slogan, der noch immer auf der Nienaber-Homepage steht: "Bei uns können Sie Ihren Hausbau von Anfang an genießen und eine freudige Bauzeit mit Ihrer Familie ist garantiert. Wir sichern Sie vorsorglich mit einem Schutzbrief für alle Eventualitäten beim Hausbau ab." Ja nee, is klar!
Wir sind angenervt von (einigen) Handwerkern, die uns beschimpfen oder gar Gewalt androhen. Wir können uns denken, dass auch sie viel Geld verloren haben, dass Existenzen auf dem Spiel stehen und deshalb die Emotionen hochkochen. Doch sollte man trotzdem nicht den Verstand verlieren. Wir können nicht verstehen, dass manch ein Handwerker so dreist sein kann, Geld für schon vor Wochen verbaute Gewerke von uns zu fordern, das wir längst an die Firma Nienaber bezahlt haben. All das braucht man unbedingt in den letzten Wochen der Schwangerschaft mit dem zweiten Sohnemann...
Wir möchten hier aber keine Beschimpfungen loswerden, sondern uns bei den Leuten bedanken, die uns jetzt helfen: Wirklich tolle Handwerker (für die wir nach verrichteter Arbeit weiter gern Empfehlungen aussprechen), Oliver Rother von der Firma Lütkenhaus, die Rechtsanwältin Frau Fricke von Borgdorf und Partner in Hagen, unser Gutachter Herr Hoff, Freunde und vor allem die Familie!
Wir wünschen allen Nachbarn, die mit Nienaber Massivhaus bauen, und allen anderen Kunden dieses Bauträgers Nerven aus Stahl, Gesundheit, Glück und durchschlagenden Erfolg am Verhandlungstisch. Wir sind in unseren Planungen (juristisch, aber auch in Sachen Verhandlungen mit Firmen) inzwischen sehr weit. Spätestens am 24. März ziehen wir ein! Wenn irgendjemand von Euch Fragen hat, die wir womöglich beantworten können, dann meldet Euch einfach bei uns. Wir helfen gern, wenn wir können.
Gott sei Dank hat Sascha vor seinem Jobwechsel fünf Wochen Resturlaub.
Wir schaffen das schon...auch wenn's hart ist.
Am Montag machen wir mit unserem Sachverständigen übrigens eine so genannte Bestandsaufnahme. Dann wird etwas vereinfacht dargestellt gegengerechnet, ob wir von der Firma Nienaber noch Geld bekommen oder die Firma Nienaber von uns. Wie das ausgeht, steht für uns schon jetzt zweifelsfrei fest. Nur wird uns diese Feststellung womöglich nichts bringen.
Janina
P.S.: Natürlich haben wir die Schlösser gegen neue Sicherheitsschlösser ausgetauscht. Das ist unser Haus!
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