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Samstag, 13. August 2011

Zwischen Vorfreude und Ungeduld

Jeder Tag ist mittlerweile bei uns ein Zahltag. Ich habe gerade mal grob überschlagen, was wir bis jetzt investiert haben. Rund 120.000 Euro sind futsch. Wir haben ein schönes Kamillenfeld, Pläne vom Architekten und eine Baugenehmigung.  Ach ja, und schöne Rechnungen von der Oberjustizkasse Hamm. Die Eintragung der Erwerbsvormerkung kostete uns 103,50 Euro. Dagegen ist die Löschung der gleichen nach zwei Wochen mit 51,75 Euro ein echter Schnapp. Insgesamt durften wir über 1000 Euro alleine an diese Behörde überweisen.

Im Allgemeinen decken sich die bisherigen Kosten mit den Prophezeihungen von Lütkenhaus-Finanzexperte Oliver Rother. Es zeichnet sich allerdings ab, dass die Bodenarbeiten etwas teurer werden als vermutet. Wir sind aber dabei, noch weitere Angebote einzuholen.


Positive Nachrichten gibt es zum Thema Treppe. Die Cramer Holztreppen GmbH & Co. KG hat uns trotz Betriebsferien die Auftragsbestätigung für unsere wunderschöne aber trotzdem bezahlbare Treppe geschickt. Vielen Dank dafür!!! Und nochmal ein großes Lob für die tolle Beratung, die schnelle Angebotserstellung und das super Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir hoffen, dass auch beim Einbau alles so gut klappt!

Wir können es kaum noch erwarten, dass endlich Bagger anrücken. Am besten noch in diesem Monat!  Also liebe Firmen, die ein Gründungspolster unter unserem Baukörper erstellen können: Macht uns ein gutes Angebot! Denn wir fühlen uns bereit und wollen endlich loslegen!!!

Janina (allein, denn Sascha - wer hätte es gedacht - ist arbeiten)

Samstag, 16. Juli 2011

Die Angst vor dem Postboten

Hallo,
während ich (Sascha) beruflich eine Woche in der Schweiz war, sind bei Janina etliche Rechnungen aufgeschlagen. Und das Tag für Tag, obwohl unser Grundstück noch ein reines Kamillentee-Erntegebiet ist. Keine Spur von irgendeinem Bagger :-(

Positiv schien zunächst ausgerechnet die Rückmeldung vom Finanzamt zu sein. Nur rund 1600 Euro Grunderwerbssteuer auf unser Grundstück sollten wir zahlen - Juchuuuu! Als ich aus der Schweiz zurück war, kam dann allerdings noch ein Brief vom Finanzamt - und wieder wollten die netten Damen und Herren knapp 1600 Euro Grunderwerbssteuer. Häää???

Zunächst glaubten wir, die Behörde hätte den Brief versehentlich zweimal abgeschickt. Beim Blick auf den Empfängernamen blieb uns dann aber das Müsli im Hals stecken. Das Finanzamt hatte einfach mal Hälfte/Hälfte gemacht. 1600 Euro Janina, 1600 Euro Sascha - und das Ganze in zwei Briefumschlägen, weil man die Kohle da ja raushauen kann. Naja, ehrlich gesagt hätten wir auch gleich drauf kommen können, dass mit der veranschlagten Summe irgendwas nicht stimmt. Aber wer träumt nicht von einem netten Fehler der Steuerbehörde???

Jetzt hoffen wir jedenfalls, dass Mika nicht auch noch 1600 Euro zahlen muss. Schließlich hat der arme Kerl schon eine Woche nach seiner Geburt eine Steueridentifikationsnummer zugewiesen bekommen.

Grüße an alle

Janina und Sascha

Montag, 9. Mai 2011

Wir haben Post!

Hallo,
heute hatten wir einen dicken, großen, weißen Umschlag der PSD-Bank im Briefkasten. Unsere Darlehensverträge sind da, wir müssen nur noch unterschreiben. Juchuuuu! Ich befürchte allerdings, von den vielen Unterschriften werden wir Muskelkater in den Fingern bekommen.

Es hat sich jedenfalls gelohnt, dass wir sehr frühzeitig unsere Zinssätze beantragt haben, denn im Vergleich mit den Konditionen, die wir heute bekommen würden, ist das alles richtig, richtig top. Uns fällt echt ein Stein vom Herzen.

Am 16. Mai haben wir den Termin beim Notar, dann wird der Grundstückskauf eingetütet. Aktuell läuft also alles wie geplant. Wir hoffen, das bleibt so.

@Melanie und Sebastian: Herzlichen Glückwunsch zum tollen, großen Grundstück! Eure Nachbarn auf Nummer 15 sind Bekannte von uns und seeeehr nett. Habt Ihr Euch denn schon für einen Bauträger entschieden? Und wann geht's bei Euch los?

Janina und Sascha

Sonntag, 10. April 2011

Die ersten 1000 Euro sind weg

Hallo,
langlang ist nicht viel passiert. Deshalb melden wir uns auch jetzt erst wieder.

Am Samstag war mal wieder ein Schreiben der Stadt Waltrop im Briefkasten. Die Reservierungsphase für unser Grundstück endet nämlich am 15. April und mündet in der...täterätääää: richtig...nächsten Reservierungsphase. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass wir 1000 Euro anzahlen dürfen, die im Fall des späteren Erwerbs dann mit dem Kaufpreis verrechnet werden. Janina ist am Samstag also direkt zur Bank gespurtet, um das Thema vom Tisch zu haben.

Der weitere Fahrplan sieht jetzt wie folgt aus: Da uns langsam, aber sicher die Zinsen nach oben wegbrechen und wir doch etwas in Sorge sind, dass die Bank ihre erste Finanzierungszusage nicht mehr endlos lange zu den vereinbarten Konditionen aufrecht erhalten wird, wollen wir uns zeitnah ein mit unseren Daten versehenes Muster des Kaufvertrages besorgen, mit dem die Wächter der Zahlen dann erstmal arbeiten können. Termine beim Notar soll es nämlich erst nach dem Ja der Stadt zum Bebauungsplan (12. Mai) geben. Die Bauarbeiten können und sollen - Stand jetzt - im August beginnen. Und da uns eine maximal viermonatige Bauphase garantiert wird, gehen wir davon aus, dass wir spätestens Ende Januar 2012 einziehen können.

Schon seit einigen Monaten führen wir einen Ordner, der von der Innentür, über die Treppe bis zu den Badezimmerarmaturen und Böden all das beinhaltet, was uns in Zeitungen, Katalogen, etc. schonmal positiv aufgefallen ist. Einfach, damit wir im Juni nicht unvorbereitet in die Bemusterung gehen. Ich glaube, unsere Nachbarn halten uns schon für ein getarntes Postlager, weil jeden Tag neue Kataloge rund um das Thema Hausbau in unserem Briefkasten (oder aus Platzgründen daneben) landen.

Was die Eckdaten des Hauses angeht, ist eigentlich alles zu unserer Zufriedenheit abgearbeitet. Satteldachhaus (45 Grad Dachneigung/11,00 x 9,60 Meter) mit 170 Quadratmetern, zwei Erkern und 1,25 Meter-Drempel. Dazu ein ausgebauter Spitzboden mit nochmal brutto ca. 27 Quadratmetern netto. Drei Kinderzimmer (man muss ja Ziele haben), Erdwärmepumpe, Fußboden-Heizung in EG und OG, Gäste-WC mit Dusche, gemauerte ebenerdige Dusche im Bad, elektrische Rolläden im EG, L-förmiges, lichtdurchflutetes Wohnzimmer, das durch eine versenkbare Holzschiebetür um die Küche erweitert werden kann.

Außen wird es eine Natursteinterrasse geben. Mit je einem größeren Terrassenquadrat im Süden bzw. im Westen des kleinen, aber feinen Grundstücks (475 Quadratmeter). So haben wir dann tagsüber, aber auch am frühen Abend Sonne. Ach ja, und die Garage wird jetzt (wie schon angesprochen) entgegen der ursprünglichen Planungen doch gemauert und ein bisschen größer (4,00 x 7,50 Meter). So weit die Ziele. Mal schauen, über welchen Zeitraum sich die Realisierung erstreckt. Auf den Garten freuen wir uns jedenfalls schon tierisch. Im Moment haben wir eine Wohnung mit riesigem Garten angemietet. Und weil alles von einem Landschaftsarchitekten durchgeplant wurde, haben wir extrem viel Arbeit mit den Außenanlagen. In Zukunft gibt's dann neben ein paar Büschen und einem Baum nur noch Grün. Pflegeleichtes, saftiges fußballrasengrün für Mika.

Wir können es übrigens kaum erwarten, unsere künftigen Nachbarn kennen zu lernen. Wenn also irgendjemand mit im Altenbruch-Boot sitzt, diesen Blog hier sieht (wir sind mit der Stichwortsuche Waltrop + Altenbruch immerhin auf Rang fünf geklettert) und Lust hat sich zu melden - wir würden uns auf jeden Fall drüber freuen. An dieser Stelle schon mal liebe Grüße an Silvia, Jens, Giorgio und X!

Janina und Sascha

Das Baugebiet Altenbruch

Das Baugebiet Altenbruch
Der Pfeil zeigt unser Grundstück im Nordwesten mit Südausrichtung.