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Freitag, 2. Dezember 2011

Tag 81 - Wände im OG stehen, und schon wieder die Polizei im Haus

Wir waren gestern um neun Uhr mit unserem Bauleiter Herrn Wechsler, dem Verantwortlichen für unsere Elektroinstallationen (Dipl.- Ing. Semo Alijevic) und zwei netten Herren der Firma Beuning (Sanitärinstallationen) verabredet, um die jetzt fertiggestellten Wände im Obergeschoss mit unseren Vorstellungen zu beschriften. Zeigleich kümmerte sich Herr Gasni mit seinem Team draußen um die Anbringung des Wärmedämmverbundsystems.

Leider mussten wir entdecken, dass schon wieder eingebrochen wurde. Und diesmal handelte es sich bei den Eindringlingen scheinbar nicht nur um Halbstarke auf der Suche nach einer Partylocation. Es wurde nämlich etwas geklaut: Das Standrohr - nötig für die Gewinnung des Bauwassers! Na toll. Auch Herr Wechsler - von uns wegen der optischen Ähnlichkeit gern als der Peyman Amin der Baustellen bezeichnet - hatte jedenfalls die Schnauze voll und rief die Polizei, um Anzeige gegen unbekannt zu erstatten. Bringt nicht viel! Außer, dass man der Versicherung etwas vorlegen kann. Denn für das Standrohr muss man bei Gelsenwasser alleine 1000 Euro Kaution hinterlegen!

Da wir mittlerweile Zwischenfälle dieser Art gewohnt sind, konnten die Altenbruch-Panzerknacker unsere Freude, endlich alle Zimmer im Obergeschoss begehen zu können, nicht schmälern. Es sieht super aus! Wow! Drei Kinderzimmer! Alle ungefähr gleich groß. Und das Coolste: Schon zwei Monate nach unserem geplanten Einzug im März wird auch das zweite schon bezogen werden...

Es läuft also alles nach Plan! Weiter so!



Donnerstag, 24. November 2011

Tag 74 - Rohre und Polizei im Haus!

Die Rohinstallationsarbeiten der Firma Beuning haben wie angekündigt heute begonnen. Das halbe EG liegt schon voller Leitungen, den Endzustand werden wir dann so abfotografieren, dass wir uns nach Möglichkeit auch in 30 Jahren anhand der Bilder noch orientieren können, wo welches Rohr liegt. Kann im Fall der Fälle sicher nicht schaden.

Ein Blick...in den Hauswirtschaftsraum

...auf den zukünftigen "Pott" des Gäste-WC

...auf die Anschlüsse für den Gäste-WC-Waschtisch und die Dusche

 ...in die Küche

Mittelprächtige Nachrichten (allerdings solche, die uns auf der Reise Richtung Einzug keinen einzigen Tag kosten) gab's gerade von der Firma "HM Fenster". Ich zitiere: "Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass die Haustür nicht rechtzeitig zur Lieferung 47. KW nach Enningerloh (Sitz der Montagefirma) fertig geworden ist. Ich habe daraufhin den Einbau einer Nottür (zwecks Einbruchschutz) veranlasst. Die Originaltür steht für die Lieferung der 48. KW bereit."

Wir bekommen also morgen erstmal zwei Bautüren, um das Haus dicht zu machen. Eine führt von der Garage in die Speisekammer - dort wird später die Brandschutztür eingesetzt. Und die andere wird vorübergehend in die Haustür-Öffnung gebaut. Halb so wild, Hauptsache unser zukünftiges Heim ist keine Party-Location für Halbstarke und Pubertierende mehr.

Und da wir gerade beim Thema sind: Zumindest einen Jugendlichen dieser Gattung hat die Polizei heute Nachmittag in unserem Haus aufgegriffen und persönlich zu Mama und Papa zurückgebracht. Hoffentlich gab's eine ordentliche Ansage! Ob der feine Herr auch für den Schaden an unserem Estrich verantwortlich ist, weiß ich noch nicht. Jedenfalls wurden die Fußabdrücke überprüft.


Zu guter Letzt: Ein Blick auf unsere Westseite

Mittwoch, 23. November 2011

Tag 73

Heute war ein extrem guter Tag!!! Wir hatten Ortstermine wegen der Sanitär- bzw. Rohinstallationen, der Elektroarbeiten und der Versorgeranschlüsse. Letztere können laut dem Koordinator Herrn Schwarz trotz bestehender Einrüstung erledigt werden. Er gräbt mit seinem Bagger (weil genügend Platz vorhanden ist) einfach am Gerüst enlang. Unser Bauleiter hat in all den Stunden übrigens einen guten Job gemacht - und der Bauzeitenplan, der Ende Februar mit dem Einzug endet, befindet sich jetzt endlich auch in unserem Besitz. Hoffentlich kann er eingehalten werden.

An dieser Stelle vielleicht noch ein paar Worte an alle aufgeregten Freunde, Bekannte und zukünftigen Nachbarn, die entweder schon bei der Firma Nienaber unterschrieben haben oder erwägen, mit diesem Unternehmen zu bauen: Die am Montag von unserem Gutachter beanstandeten Mängel sind alle überschaubarer Natur und können problemlos behoben werden. Herr Hoff vom Verband privater Bauherren hatte uns schon im Vorfeld gesagt, dass er selten eine Baustelle betreut hat, auf der er nichts gefunden hat. Wir fühlen uns weiterhin von der Firma Nienaber gut betreut, setzen aber auf das Beseitigen der Dinge, die Herr Hoff gefunden hat. Und haben Vertrauen in die handelnden Personen.

So jetzt aber noch ein paar Details zu unseren heutigen Terminen: Erstmal sind wir mit den Herren der Firma Beuning, die für unsere Sanitärinstallationen, den Einbau unserer Fußbodenheizung und unserer Erdwärmepumpe zuständig ist, im Erdgeschoss von Raum zu Raum gegangen. Los ging es im Gäste-WC: Dort haben wir nach sehr viel Messen und Gekritzel an den Wänden so ziemlich alle bereits bestehenden Pläne umgeworfen. Mit dem Ergebnis, das Toilette und Waschtisch ihren Platz getauscht haben. Auf diese Weise sparen wir auf einer Seite eine Vorwandinstallation und gewinnen ein wenig mehr Platz für unsere Dusche. Es ist halt doch etwas anderes, wenn man dann tatsächlich in dem Raum steht, den man glaubte von Zeichnungen in- und auswendig zu kennen. Luft-Klo-Probesitzen ist schon eine nicht zu unterschätzende Angelegenheit...

Im Hauswirtschaftsraum ging es dann um einige technische Fragen, zum Beispiel darum, wie groß unser Warmwassertank wird. Freunde von uns haben das Problem, dass die Erdwärmepumpe nicht genügend warmes Wasser bereitstellt, wenn zwei Menschen gleichzeitig länger als ein paar Minuten duschen wollen. Uns droht dieses Szenario wegen eines externen 290-Liter-Tanks jedenfalls nicht - das ist beruhigend! Die Anschlüsse für Waschmaschine und Trockner kommen jetzt übrigens an eine andere Wand als in den Zeichnungen ursprünglich vermerkt. Der neue Standort schien uns einfach praktischer zu sein. Die Küchenplanung liegt vor - deswegen war zumindest dieser Raum schnell abgehandelt.

Auf Wiedersehen Herr Obermonteur Fast von der Beuning GmbH & Co. KG, hallo lieber Elektromeister Alijevic! Wie schon in einem vorigen Post angedeutet, haben wir unsere Hausaufgaben zum Thema Elektroarbeiten laienhaft gemacht. Deshalb präsentierten wir stolz unsere Pläne, in die wir farbig jede gewünschte Steckdose, jede Lampe, jeden Lichtschalter, jeden Internet-, Telefon- und Fernsehanschluss eingezeichnet hatten. Wieder gingen wir im EG von Raum zu Raum, um alles auf die Wände zu malen, was wir zuvor nur auf Papier verewigen konnten. Die Ägypter haben das früher ähnlich gemacht. Vielleicht wird man in ein paar tausend Jahren ja auch unsere Schriftzeichen finden und sie interpretieren - wer weiß...

Da wir im OG und im Spitzboden noch keine Wände haben, werden wir nach deren Fertigstellung - hoffentlich schon in der nächsten Woche - diese Arbeit auch in den restlichen Räumen vornehmen können.

Parallel zu all den Terminen sind heute unsere Fenster eingebaut worden. Die Tür wird dann am Freitag nachgeliefert. Als wir um 14.30 Uhr mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren sind, waren die Fenster an der Ostseite schon komplett montiert. Hier ein kleiner fotografischer Appetitanreger:

Das Baugebiet Altenbruch

Das Baugebiet Altenbruch
Der Pfeil zeigt unser Grundstück im Nordwesten mit Südausrichtung.