Dienstag, 17. Januar 2012

Tag 128 - schöne Fensterbänke

Völlig überraschend hat - wer auch immer - heute unsere Fensterbänke eingebaut. Einfaches, schlichtes, aber massives Material, und wie wir finden völlig in Ordnung. Danke fürs Verbauen! Kein Dankeschön allerdings dafür, dass womöglich genau dieser Subunternehmer-Jemand die Terrassentüren beim Verlassen des Hauses nicht geschlossen hat und wir bei unserem Besuch auf den Schlüssel verzichten konnten. Watt kost' die Welt!?!?






Unser Hauswirtschaftsraum wird (wie unten unschwer zu erkennen ist) voller und voller und voller. Wenn man bedenkt, dass da noch zwei Zähler, eine Waschmaschine und der Trockner hineinkommen, muss man hoffen, dass Bügelbrett und Bügeleisen nicht unter Klaustrophobie leiden. Klasse: Uns hat inzwischen so ziemlich jeder Handwerker, der sich ein bisschen mit Wärmepumpen auskennt, bestätigt, dass unsere Haustechnik richtig, richtig ordentlich ist. Da wurde von Nienaber Massivhaus (wie immer) kein Murks verbaut.


Der Trockenbauer hat uns heute die Rechnung für die zusätzlichen 60-Zentimeter-Drempel im Spitzboden und die doppelte Beplankung im Obergeschoss (ist sicher besser, falls die Kids irgendwann mal ne Freundin mit nach Hause bringen) angekündigt. Das war auch alles völlig okay. Allerdings sollten demnach auch die Kosten für die zusätzliche Verstärkung des Treppenhauses durch OSB-Platten an uns hängen bleiben. Dabei war eben diese notwendig, um unsere Holztreppe stabil einbauen zu können.

Eine der vielen guten Seiten an unserem Bauträger: Man kann die Firma Nienaber immer erreichen und die Dinge mit den Verantwortlichen schnell und in Ruhe erörtern - da haben wir von anderen Bauherren wirklich schon Horrorgeschichten rund um wochenlange Funkstille gehört. Wir haben uns jedenfalls gestern Abend telefonisch kurzgeschlossen und eine für alle Seiten vernünftige, tragbare Lösung gefunden. So gehört sich das auch, denken wir.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Tag 123 - Ende der Ferien

Offenbar haben wir einigen Lesern ungewollt Entzugserscheinungen beschert. In den vergangenen Tagen häuften sich jedenfalls die Aufforderungen, uns „doch endlich“ mal wieder zu Wort zu melden. Nach 13 Tagen, 312 Stunden bzw. 18720 Minuten kommen wir dieser Bitte nach.

Unsere Blogger-Abstinenz hat zwei Gründe. Nummer 1: Die Firma Nienaber hat vom 23. Dezember bis zum 9. Januar Betriebsferien gemacht - und mit ihr die meisten Handwerker. Wir waren zweimal am Tag zum Lüften auf der Baustelle. An deren Erscheinungsbild hatte sich bis gestern aber folgerichtig wenig verändert.

Grund Nummer 2: Das Wetter. Seit inzwischen sechs Wochen warten wir darauf, dass unsere Fassade armiert und dann verputzt wird. In der Phase, in der das Wetter passte, passte die Ausführungsqualität leider nicht (wir haben ja über die zwei zusätzlichen Besuche unseres Sachverständigen, die Nienaber Massivhaus dankenswerterweise bezahlt hat, ausführlich  berichtet). Und jetzt ist das WDVS zwar fachgerecht angebracht, aber es ist entweder zu nass oder zu kalt, um so richtig vorwärts zu kommen. Gestern konnten immerhin ein paar Ecken armiert werden, aber mehr eben auch noch nicht.

Apropos gestern: Unsere Junkers-Erdwärmepumpe wurde geliefert und angeschlossen. Und der zusätzliche 200-Liter-Wassertank steht auch schon im HWR. Leider machte uns die Firma Beuning am Mittag aber darauf aufmerksam, dass der Stromzähler aller Voraussicht nach erst am nächsten Freitag geliefert wird. Das würde im Vergleich zum Bauzeitenplan einen Estrichaufheiz-Verzug von rund eineinhalb Wochen bedeuten und wäre echt ärgerlich.

Unsere Erdwärmepumpe nebst Wassertank




Damit stünde nämlich leider sowohl der terminierte Einbau unserer Treppe (Anfang Februar) als auch der pünktliche Start unseres Malers (Anfang Februar) auf der Kippe. Beide Handwerker-Teams können nach eigener Aussage erst starten, wenn die Wände wirklich staubtrocken sind. Und ohne Heizung, für die man ja bekanntlich Strom benötigt, ist das aus unserer Sicht zumindest eine ganz enge Kiste. Wir hoffen also, dass unser Bauleiter in Sachen „Stromzähler-Installation“ ein wenig Druck macht, damit bis zu unserem geplanten Einzug Anfang März wirklich alles fertiggestellt werden kann.

Anderes Thema: Als wir gestern auf der Baustelle ankamen, stand zu unserer Überraschung schon die Badewanne mit dem treffenden Namen „Happy D.“ an ihrem Bestimmungsort. Zwar ohne die schöne Schürze, weil die Wanne sonst so hoch gewesen wäre, dass wir das Fenster nicht mehr hätten öffnen können – aber auch so sieht das Teil schick aus, finden wir. Während wir die Keramik begutachteten, war der Fensterbauer mit der Feinjustierung beschäftigt und hat die Griffe angebracht.

Da is' das Ding. Sieht gemütlich aus, oder?


Innen fehlt immer noch noch ein Teil der Trockenbauarbeiten, außen fehlen noch die 165 Meter tiefen Bohrungen für unsere Erdwärmepumpe (folgen offenbar Anfang Februar). An drei Seiten des Hauses wurden inzwischen allerdings die Dachüberstände verbaut. Sie sind vorgestrichen und grundiert – wir müssen in Eigenleistung jetzt noch zwei Anstriche folgen lassen. Nach eingehender Beratung beim Fachhändler hat man uns übrigens ausdrücklich von Baumarkt-Farben und auch von manchem Marken-Fabrikat abgeraten.

Dachüberstände


Wir haben „Remmers Aidol Deckfarbe weiß“ bestellt. Soll überragender Stoff sein, der das Holz jahrelang vor Schimmel, Platzregen, Bläue und Insekten schützt. Außerdem blättert das Zeug angeblich nicht.  Da der Fünf-Liter-Eimer schlappe 78 Euro kostet, fänden wir’s gut, wenn alle Versprechen gehalten würden.

Apropos: Zwei lobende Erwähnungen sind uns die Firmen „Gartenimpuls“ (abermals) und „Elektro Alijevic“ an dieser Stelle wert. Herr Alijevic hat zu einem fairen Preis wirklich Top-Arbeit abgeliefert. Selbst, als die Trockenbauer Lichtschalter, WLAN-Anschlüsse, etc. durch eine zweite Schicht Gipskarton in zwei Räumen verschwinden ließen, blieb er die Ruhe selbst, baute sein Laptop auf und fand anhand zuvor gemachter Fotos seiner Arbeiten alle Dosen und Leitungen wieder.

Die Firma „Gartenimpuls“ wiederum ist schon seit den Erdarbeiten zu Beginn ein zuverlässiger, unkomplizierter und stets erreichbarer Partner. Mit Herrn Brenke haben wir heute kurz die Außenarbeiten besprochen und warten jetzt gespannt auf seine Vorschläge. Firmen, die schon im ersten Anlauf und ohne Druck des Sachverständigen sauber und verlässlich arbeiten, sind absolut keine Selbstverständlichkeit, deshalb muss  man sie auch mal empfehlen, finden wir!

Freitag, 30. Dezember 2011

Tag 109 - Jetzt wird gelüftet

Seit heute wird massiv gelüftet. Wie schon erwähnt morgens und abends jeweils eine halbe Stunde. Wer gerne mal Urlaub in einer Tropfsteinhöhle machen möchte, soll sich einfach bei uns melden. Vielleicht eröffnet sich uns bis zum Ende der Nienaber-Massivhaus-Betriebsferien am 9. Januar ja die Chance auf einen Nebenverdienst als Abenteuer-Hotelier ;-)

Aus unserer Sicht problematisch: Wir haben heute in zwei Kinderzimmern auch mit drei Erwachsenen und riesigen Lupen keinerlei Vorbereitungen/Dosen/Kabel für Lichtschalter, TV und Internet gefunden. Richtig gelesen: Nicht mal für Lichtschalter! Die Räume sind zwar glattverputzt wie Babypopos, aber sonst ist da nullkommanix von der Elektrik zu sehen. Ob die Dosen wohl verputzt wurden, denn schließlich waren sie ja mal da? Die Anfrage beim Bauleiter und Elektriker läuft jedenfalls... NACHTRAG: Der Elektriker sagt: "Machen Sie sich keine Sorgen, ich habe Fotos von meinen Arbeiten. Ich finde die Kabel. Und Ihr Putz überlebt das." Hoffen wir's...

Hier die Fotos des Tages:


So steht das Wasser in jedem unserer Fenster. Und zwar von innen. Unfassbar!

Unser Wohnzimmer von der Küche aus betrachtet.

Und nochmal unser Wohnzimmer aus der TV-Rumlümmel-Ecke fotografiert.

Dem Estrich kann man förmlich beim Trocknen zuschauen.

Gäste-WC mit Estrich-Auslass für die Dusche.

Hauswirtschaftsraum mit nun (hoffentlich) korrekt aufgedämmten Rohren.

Jetzt sind wir im OG. Blick aus dem Elternschlafzimmer in den Flur (links) und die Ankleide (rechts).

Blick ins 14m2 kleine Schlafzimmer. Wer drei Kinderzimmer, ein Elternschlafzimmer, eine Ankleide und ein Bad im OG will, der hat eben kleine Räume - oder viel zu viel Geld. Letzteres trifft auf uns leider nicht zu.
 

Und das ist der Blick aus dem Eltern-Bett auf die Wand mit dem...psssst...nicht Janina sagen: Fernseher.

Kinderzimmer Nummer 1.

Kinderzimmer Nummer 1 aus anderer Perspektive.

Ebenerdige Dusche im Hauptbad.

Unter das niedrig angesetzte Fenster kommt unsere wunderschöne Vorwandbadewanne.

Und an dieser Wand wird irgendwann mal der Waschtisch mit Schieferplatte und zwei
Waschbecken stehen.

Kinderzimmer Nummer 2.

Kinderzimmer Nummer 2, andere Perspektive.

Kinderzimmer Nummer 3.

Kinderzimmer Nummer 3, andere Perspektive.

Der Architekt hat Wort gehalten: Als Fertigbaumaß für unseren Drempel hat er im Sommer "1,17 Meter" angegeben. Jetzt sind's 1,18 Meter - und abzüglich des Fußbodenbelags werden es 1,17 Meter sein. Unter die Schrägen können wir also bequem Betten und/oder vernünftige Regale stellen. Sind wir froh, dass wir auf die Drempelerhöhung bestanden haben!!!


Mittwoch, 28. Dezember 2011

Tag 108 - Erster Blick auf den Estrich

Seit viereinhalbTagen ist der Estrich inzwischen im Haus. Weil wir sehr neugierig waren, haben wir heute zumindest mal den Haustürschlüssel umgedreht und - ohne den Boden zu betreten - ein paar Fotos geschossen.

Ab Freitag wird dann gelüftet. Morgens und abends jeweils eine halbe Stunde kompletter Durchzug. Wie uns geht's offenbar noch ein paar anderen künftigen Nachbarn. Wir haben bei unserem Kurzbesuch im Wohngebiet nämlich reihenweise weit aufgerisse Fenster gesehen.

Einziges Problem auf unserer Baustelle zurzeit: Die Handwerker haben die Leiter mitgenommen. Also werden wir jetzt mal eine besorgen, damit wir ab Freitag überhaupt ins Obergeschoss kommen und dort die Fenster aufreißen können.





Samstag, 24. Dezember 2011

Tag 103 - Frohe Weihnachten!

Wir wünschen allen Verwandten, Freunden, Nachbarn, anderen Bauherren, unserem Bauleiter Lars Wechsler, dem gesamten Nienaber-Massivhaus-Team und unseren Handwerkern ein wunderschönes Weihnachtsfest!




Janina und Sascha mit Mika


Freitag, 23. Dezember 2011

Tag 102 - Der Estrich ist drin

Juchuuuu, seit heute ist der Estrich im Haus! Wir dürfen unser künftiges Heim jetzt fünf Tage lang nur von außen anstarren - und danach wird täglich zweimal je eine halbe Stunde lang gelüftet. Zu diesem Zweck hat uns unser Bauleiter heute morgen den Schlüssel ausgehändigt. Jawohl, richtig gelesen, wir haben jetzt einen eigenen Schlüssel für unser Haus. Gutes Gefühl! Und hier is' das Ding!!! (zu unserer Sicherheit natürlich leicht entschärft)


Den Estricharbeiten vorausgegangen waren allerdings keine guten Nachrichten. Unser Bausachverständiger hat bei seinem Ortstermin tags zuvor die Ausführung der Dämmung unter der Fußbodenheizung beanstandet - offenbar waren zudem die Rohre im HWR und in den Badbereichen nicht aufgedämmt worden. Herr Hoff hat die Handwerker schließlich vor Ort darauf hingewiesen, dass sie (und wie sie) nacharbeiten müssen, bevor der Estrich hineinkommt. Unser Bauleiter wiederum hat dem Sachverständigen zum Beweis, dass wirklich nachgearbeitet wurde, heute Morgen nach eigener Aussage einige Fotos gemailt. Wir hoffen, dass jetzt alles seine Richtigkeit hat. Falls nicht, ist Estrich über die Sache gewachsen.

Ein paar Bilder vor dem Aufbringen des Estrichs habe ich mit mit meiner - allerdings schwachen - Handycam der Vollständigkeit halber und zur späteren Kontrolle noch gemacht. Falls irgendjemand mehr davon versteht als ich und etwas zu den Arbeiten (sofern erkennbar) sagen möchte, ist er hiermit herzlich eingeladen! Soooo, hier die unscharfen Schnappschüsse:


Eingangstür (Mängel beim Einbau wurden lt. Bausachverständigem
inzwischen übrigens zur vollsten Zufriedenheit beseitigt) nebst Estrichschlauch.

Blick in Garderobe und Gäste-WC

Hier kommt mal die Toilette hin. Der kleine Duschbereich passte nicht mehr aufs Foto.
 

Und in den Kasten über den Pott bauen wir Regalböden

Hauswirtschaftsraum

Andere Wand Hauswirtschaftsraum

Fußbodenheizung, 15cm Schleifenabstand im Wohnzimmer

Wohnzimmer/Esszimmer von Osten aus fotografiert

Wohnzimmer/Esszimmer, Blick aus der Westecke

Küche, Anschlüsse

OG-Treppenkante; laut Bauleiter ist der Rand nicht gedämmt, weil der Treppenbauer das so für den Geländer-Einbau gefordert hat.

Blick ins Hauptbad; vor das abgesenkte Fenster kommt die Vorwandbadewanne,
links hinter den Eingang die ebenerdige Dusche und
auf die rechte Seite ein 1,80-Meter langer Waschtisch
mit Schieferplatte und zwei Waschbecken.

Ankleideraum im OG. Klein, aber ausreichend für Janinas Schuhe.


Das Baugebiet Altenbruch

Das Baugebiet Altenbruch
Der Pfeil zeigt unser Grundstück im Nordwesten mit Südausrichtung.